Band 
Neun und dreyssigster Theil.
Seite
297
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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte. 297

tr langst erwartet hätte, damit er durch seine Völker auch die andere Sel-tne " einschlieffen sollte. Hierzu war Anfangs der Herzog nicht zu bewegen;

"icht genau warum? Einigen Nachrichten zu Folge soll ihn der Marschall vonu>n ^r sich bey dem Herzog befand und ihn völlig regierre, darzu vermocht haben,raub ^Mnrfchall von «Lrequi die Ehre der Eroberung eines so ansehnlichen Orts zuändere geben es dem Herzog selbst Schuld, daß er sich verdeckter Weise anMr«^sdinal Richelieu rächen und seine Anschlage vereiteln wollen; wiewohl auch —>Nrißu ^"Nthmassen einmal gelten soll -- Toiras Ursache genug hatte, über Richelieude^tgnügc §n seyn. Als hernach der Herzog von Gavoyen den spanischen Entsatz,Unters Frescarol verschanzt hatte, tapfer angrif, so unterstützte ihn Lrequi nicht,sebn o^nr Vorwand, die französische Armee würde vor den Verschanzungen zu Grunde^ ' Man befestigte hierauf Brema und hob die Belagerung von Valenza auf l).

. An dem Tage vor dieser 'Aufhebung war ein besonderer Vertrag zwischen demde a ? Frankreich und dem Herzog Bernhard von Sachsen-XVeimar zu Stan-^^t>mmen, wodurch sich Ludwig verbindlich machte, dem Herzog, so lange derdersv^ würde, jährlich vier Millionen livres zu zahlen. Der Herzog hingegenWerk ^ eine Armee von 12002 Mann teutschen Fußvolks und 6222 Reutern anzu-a- ^u, zu unterhalten, und mit der nöthigen Artillerie zu versehen; und wo er Gele-finden würde, seine Armee in Feindes landen zu unterhalten, so wolle er sich et-bvn jener Summe abziehn lassen; und überdies ohne Beitritt oder Einwilligung desgl°^ 3 s, mit dem Kaiser und seinen Bundsgenossen keinen Vergleich einzugehen. Zu-Ivh? ^rd festgesetzt, wenn der Herzog seine Armee entweder ganz oder zum Theil ver-Her-' ^ sollte ihm der König zu Errichtung einer neuen behülflich seyn; und wenn dersich d von seinen Officieren in die Kriegsgefangenschaft geriethen, so sollte

^ ^önig derselben wie seiner eigenen Generale und Officiere annehmen. Nach ei-fh-. ^^men Artikel sollte der Herzog seine Armee unter der Oberhoheit des Königs amab

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Am rz Skt.

Am 27 Okt.Vergleich desKönigs vonFrankr. mitdem HerzogBernhard v.Sachsenwei-mar,

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^, z und ihm gegen und wider alle, wo er es verlangen würde, dienen, dagegen"Ehrend des Kriegs von den vier Millionen 200220 livres zu seiner eigenen Unter-

^^>iden, und von nun an ein ansehnliches Jahrgeld auf Lebenslang gemessen.schyA chren andern geheimen Artikel versprach der König, dem Herzog die landgraf-bie n ^saß nebst der landvogtey Hennegau unter der Bedingung zu verschaffen, daß erdk^E'ung tzer katholischen Religion ungestöhrt darin« erhalten wolle; ingleichen ihmsicher ^ dessen, was ihm Schweden gegeben, entweder durch den Frieden zu ver-oder etwas von gleichem Werth dagegen zu wege zu bringen m).fr^. König Ludwig hatte im May dieses Jahrs eine allgemeine Versammlung der- ' " Geistlichkeit veranstaltet, durch die der Kardinal zwo Absichten zu erreichenrmen Ansspruch wider die Gültigkeit der Vermählung des Herzogs von Drleans;

und

r/e l'. I. p. 112

^"köwoires 1. 1. p- 570-580.b' '5' P. r;; sgcz. 'I'. 2. I>. 17.

Wir J'lg. ^bevenyillcr Th. rr. S. izüyT. z T. z. p, 2ys sgq. Vergl.

' ' P. 7-Z6. Griffet Th. rz. S. 458

Eg.'vo.H.zy.Th. N.H.-r.TH.

AllgemeineVersamlungder Geistlich-keit wegen derVermählung

u. ff. 4^Z u ff. Bertram B. 12. S. 228 u. ff.

M) ?lece8 ä aäjoulker ä l'kiü. stu Niere-lebsl cls Luebrlsut y. l lgg. Nemoi-

res 1'. r. p. 550 lgg. O» l'. 6. I'. 1.

?- ii8 igiz. Griffet Th i z. Seit. 461 «. ff.Schlegel Th. 8. S. 6Z7 ff,

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