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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte. 325
grösste Armee hinüber zn bringen. Die spanische Armee hatte indessen von diesem »6z6Senvss" Entwurf Itachricht erhalten, und zog sich am Tesino zusammen. Die Bunds-henk c ^oren verlegen hierüber, aber die französischen Feldherren drungen auf einenüvv ^ « Entschluß. Der Herzog von Parma sollte mit 6000 Mann zu Fuß undterd Eutern die spanischen Verschanzungen angreifen, und die ganze übrige Armee un-bg 06 gerade auf Olegio losgehen, um sich dort zur Rettung des PiaceiHischen des Ue-
über den Tesino zu versichern. Mit Freuden übernimmt Herzog Eduard Am r; Im,,s^..'? Auftrag. Trequk erobert Olegio, und die von ihm vorher über den Tesino ge-llen ^ Reuter sind so glücklich, daß die jenseits stehenden maylandischen Völker ih-sen , hrzeuge herüberschicken, well sie sich für Freunde ausgaben und von den Franzo-tz^otfolgr würden. Nach eingesehenem Irrthum will man ihnen zwar den Uebergangseichten, aber zu spat. Lrequi geht mit allen seinen Truppen über den Fluß, undtg. ^^Zn, Graf von Saulk, verfolget zoo teutsche Reuter bis an die Stadt Nova-Ee. Herzog von Gavoyen nahm seinen Weg auf Fontaneta, das sich widersetz-lgg ^vmagnano hatte sich freiwillig unterworfen, und der Marschall von Torras be- (Der Mar-sch^den ersten Ort, ward aber bey Anlegung einer Batterie durch einen Musketen-von Toj-siq ? En die Brust so verwundet, daß er einige Stunden hernach in seinem 5 r sten Jahre "
^ie c' Fontaneta ergab sich bald darauf. Als der Marquis von Leganez hörte, daß 14 Zu«.He« "^fische 2lrmee über den Tesino gesetzt hatte, wodurch der jenseits dieses Flusseske^de Theil von Mayland ganz offen stand, so verließ er seine Verschanzungen, besetz-j ton«, und zog alle seine Völker zusammen, um dem nahem Andringen der Fein-tzkn bohren. Der Herzog von Parma verließ die Armee, und begab sich durch dashtl^slsche in sein Land zurück, wo er von seinen Unterthanen und von seinem Vertrau-lllitA^tti mir Vergnügen und in der Hofnung empfangen ward, daß er sich heimlichHg^panien vergleichen würde, weil er gesehen, daß sein Land? ein Opfer der spanischen^ geworden.
sp^. Der Marschall von Lrequi verschanzte sich zu Tornavento, nachdem er zusich Einfall bekommen hatte, das Schloß Arona am Lago Maggiore zu erobern, und»v^urch der benachbarten fruchtbaren Thaler zu bemeistern. Er ließ den Kanal, derbis Mayland geht, verwüsten, und die Einwohner dieser Stadt geriethen^eit ^in solches Schrecken, als ob der Feind ganz nahe wäre, und machten sich^c>re ^^ ihren besten Sachen ins Venetianische zu fliehen. Aber die Bundsgenossenlä>,^ebeil so grosser Verlegenheit; ihre Armee war nicht hinreichend, in das May-^ tief einzudringen, daß sie Erdberungen von Dauer hatte machen können. DieVereinigring mit dem Herzog von Rohan war fehlgeschlagen. Leganezlit, ^ in einer nicht minder zweideutigen Lage. Wollte er Mayland beistehn, soschieß j^ndt Noth an Lebensrnitteln: den Feind aufzusuchen lind mit ihm zu fechten,dqg g ^ni zu gefährlich, und es würde bey einem mißlichen Erfolg sehr wahrscheinlich^ Herzogthum verlohren gegangen seyn. So bald er aber gewahr ward, daßseih ,, ^r feindlichen Armee diesseits des Tesino unter Trcqui, und der andere jen-*ückte <1,^ ^om Herzog von Gavoyen stand, so beschloß er, den ersten anzugreifen. ErBeidr^-vor, zu eben der Zeit, da Lreqm sich einige Meilen zurückziehen wollte,sich ^en kaum einige Stunden von ihren bisherigen Lagern entfernt, als Leganez » - .
Hu" Franzosen näherte, und sie frühe um sieben Uhr bey Buffarolo mit ZoooMann Buffarolo.^'39»Th. N.H, sl.Th- Qg zu An, rz Jun.