29. Blich. Ludwig See Dreizehnte.
ZQ7
u blossen Vertröstungen begnügen; und er begnügte sich auch, so sehr sich der Pabst 1636^ der Großherzog von Toskana bemühten, ihm die Nichtigkeit der französischens^l^echen begreiflich zu machen > und ihn durch Vortheilhafte Erbietungen auf spani-^. ^te zu lenken. Er bildete sich ein, Frankreich sey noch immer mächtig genug,jh Ostens im nächsten Jahr eine starke Armee nach Italien zu schicken, die nicht nur"kten, sondern auch wohl gar die Spanier aus der ganzen jombardey vertreibenH Unterdes musten seine Lander dieses ganze Jahr hindurch das Ungemach desempfinden, lind der grössere Theil derselben blieb in spanischen Handen s).scn 2 " Teutschland harten die Schweden den Kurfürsten von Sachsen angegrif- DasBündnißum sich wegen feiner Trennung von dem Bündniß zu rächen. Der General Ban- mttSchwedend?,, auch verschiedene Vortheile über die Sachsen ers
erfochten: allein, die Schwelend erneuen.
fers, ^ sich durch ihre Siege schwächren, und in die Lange nicht zugleich gegen die Kai-I wichen und gegen die Fürsten, du den Präger Frieden angenommen hatten, streiten^Uteu, schienen geneigt, mit dem Kaiser einen Vortheilhaften Frieden zu schliessen.
beunruhigte den Kardinal; er befahl dem Marquis von Gc. Lhaumont, dem^ ^chskanzler von Oxenstierna die Bestätigung der alten Vertrage durch neue Verbin-'Ugei, vorzuschlagen; und es ward hierauf zu Wismar ein Vertrag geschloffen, fol-AmroMär;Inhalts: i) Frankreich soll jenseits des Rheins, und Schweden in Böhmen. "d Sch^sien Krieg führen; 2) man soll die aus ihren Ländern verjagten Fürsten wie-d??"si'hen, und diejenigen, die den Präger Frieden angenommen, wieder zum Bun-dr,?bthigen; z) jeder Theil behalt die Plätze, die er einnehmen wird, bis zum Friedens-und läßt die Religionsübung in dem Zustand, worinn sie vor der Eroberung ge-kivn^ ' 4 ) der König von Frankreich zahlt der Königin von Schweden jährlich eine Mil-^ "bres nebst einem Rest von einer halben Million wegen des vorigen Bündnisses;
Theile werden sich nur gemeinschaftlich in Friedens - oder Stillstandsunterhand-b einlassen; 6) das Bündniß soll drey Jahre lang dauren: doch werden beide Kro-Zander zehen Jahre lang beistehen, wenn ihre Feinde den Frieden, den man mitlass" schliessen wird, nicht halten werden. Davey musten sich die Franzosen gefallenUeia^ ^ Kanzler no-ü besondere Summen zu zahlen, damit er sich dem Vertrag ge-Ok>b Zeigte, und die Unterhandlungen wegen eines besondern Friedens mit dem Kaiser^o-ch. Ludwig bestätigte den Vertrag schon am - ?ten April: aber die schwedischesir^ung, immer noch hofte, einen besondern vortheilhaften Frieden mit dein Kai-^ schliessen, verzögerte die Bestätigung bis gegen das Ende des folgenden Jahrs ch.
che j). < Der schlechte Ausgang des letzten Feldzugs in den Niederlanden und die Schwä- Vergeblicheder rwbolläudijchen Landrruppen bewegte den französischen Staatsrath, auf der Seite Ausrüstung'lle -L. ^derlande sich blos in den Gränzen der Vertheidigung zu halren, und dagegen ei- einer fc-mzösi-^te auszurüsten, die eine Unternehmung gegen Neapel wagen, oder doch wenig-älotte.ie im September des vorigen Jahrs von den Spaniern besetzten Inseln St. Mar-
Qq 2 glierite
-A N. i. P-148-157. ü? i> z. p. r. U. 40. p-nF. 27z - Z25.
. 4 , 2. U 17. Z4 iqq. ?A//. Griffet Th iz. S. 507 - 51z. Lcrtrain B.
^ ^ 2. U. z. p- tqg. -bH 12. S- 248-257-
G Z?; lhq. 4,ichh RbevcndlUer Th.
8 u ff , 7 . „ contin. z. y. y O« 6. 1 . p. irz Schlc-
^ Uitb. U. 5. x. 268 lff. Bergl. gek Th. 8. S. 65^ u. ff. ,