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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte. 309
ke ^^^risien seiner Zeit, stand, war der französischen sehr überlegen. Man woll-H ? Stadt durchs Sappiren oder Untergraben bezwingen, welches man damals eines^, o^ung nach holländischer Art nennte, weil die Holländer sich desselben etlichemaljH .AEich bedient hatten: aber die Franzosen waren damals darinn so unerfahren, daßdie '), nicht wüsten, wie sie die Sache anzugreifen hätten. Man kam auf Felsen, und^ Arbeit gieng äusserst langsam von statten. Der Herzog von Lothringen und derihm ^ ^.amboy näherten sich zum Entsatz, und Tonde muste die Belagerung, die Am i; Aug.. ewige tausend Mann gekostet hatte, aufheben; zumal, da man die Truppen anders-usthwendiger brauchte s).
^ Denn die französische Macht war durch die mannigfaltigen Unternehmungen Einfälle derkelg Östreich Spanien zertheilt und geschwächt, lind die Gränzen gröstentheils Spanier inge,, Der Admirante von Kastilien war in Güyenne eingefallen, und wurde mit ""
. auex Noch durch den alren Herzog von Epernon und den Marquis von prianne ^ ^
^ichtigechEroberungeu aogchalcen. In der Picardie waren die S^^glücklicher. Der Kardinal Znfant, der von den Niederländern ni
Spanier Anfangs
0'««ttcher. ioer enaroma: ZNsam, der von den ilc'lederländern nichts zu befürchtließ nur den Grafen von Feria mu weniger Mannschaft zur Beschützung^esl, ^dze gegen die vereinigten Niederlande stehen, zog alle Völker, sogar auch auss^"'llgen, ^stammen, und die kaiserlichen Feldherren prccolommr und Werth sties-" ^>n. Die ganze Armee bestand aus > zooo Mann Reuterey und > roooMannka„, - Als der Znfant zu Mono im Hennegau ankam, so ließ er ein Manifest be- Am 5 Zun.spg Sachen, worinn er unter andern die Einwohner der Picardie einlud, sich unteri^sj^n Schutz zu begeben, und dabey der Erhaltung ihrer Rechte und der katholischen>„,tzversichert zu seyn. Erst nachher erfuhr Richelieu die Absichten der Feinde; Am ro Zun.^fen ^^'schall Herzog von Thaulnes, Statthalter in der Picardie, bekam sogleichdie schnellesten und dienlichsten Anstalten zur Gegenwehr zu treffen. Sehr be-ugst si>ar es bey diesen Umständen, daß die Einwohner der Picardie, besonders dieke„ /hdiens, über die vor kurzem gemachten Auflagen mißvergnügt waren. Sie erklär-tey ^. daher ohne Scheu, daß es ihnen sehr gleichgültig wäre, wen sie zum Herrn Hac-ker sie unter dem König von Frankreich oder von Spanien als Bettelleute lebten,tzq^ardinal Znfant blieb in den Niederlanden zurück, und der Prinz Thomas von Fortgang der^räii n führte die Armee als oberster Feldherr. Er belagerte sogleich den wichtigen span. u. kai-^öiiia ^ Capclle, und eroberte ihn in kurzer Zeit. Die Nachricht hiervon setzte den strl. Waffender sA den Hof, Paris und die ganze umliegende Gegend in Schrecken. Der König, ^
Es äu Fontainebleau des Brunnens bediente, eilte nebst dem Kardinal nach Paris,
, Kriegsrath gehalten, und dem Grafen von Goissötts die Anführung der Völ-
> den Spaniern entgegen stellen wollte, anvertrauet. Aus allen benachbar-
^zen wurden Soldaten zusammengebracht. In Paris müssen alle Handwerks-
ker Kriegsrath gehalten, und dem Grafen von Golssons die Anführung der Vol- Am § Zu'.. ' ' "
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/'h alle laquayen, und fast jedermann vom gemeinen Volk, der nur Waffen tra-bte, sich aufschreiben lassen, um im grösser» Nothfall sich derselben zu bedienen.
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6 «^o« sä 2. l^. 17. p. ger lq. Bergt ^ p^ö»-
^9Ü. 4 Voll. in 12.) r. PÄA. ; 8 . N. L'2 z26 Griffet Th.
l'- "b hy ' rz. S. 514 ff Scklegel ch' L. Heil. 6SS^ ^ 2. U. ff.
^ ÜILt. 1^. 6.