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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.
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ch- ^n einer Anhöhe vertheidigte diejenigen, welche die Brücke schlügen; und die amdcig ^hende Völker schössen auch mit solchem Erfolg auf die Franzosen, daß endlich fastganze Regiment Piemont nebst vielen Officieren auf dem Plah blieben, und derrück EY der Hauptarmee wieder ankam, die bey diesen Umstanden sich bis Noyon zu- .
^ öog. Dem Prinzen von Savo^en stand also der Weg nach Corbie offen, welche Am r Aug.dem ^ ^ belagerte, wider den Rath des kaiserlichen Feldherrn Johann von lVerth,ttw ^ ^lge man gerade auf Paris hatte losgehn sollen. Richelieu bekam dadurchmehr Zeit zur Verstärkung des Grafen von Goisisus. Die Pariser liessen die^^Bereitwilligkeit blicken, sowohl in Ergreifung der Waffen, als auch in Znsam-Ärx .sslmg nöthiger Gelder. Der Kömg harre sie noch williger gemacht durch dieberso ber er die Abgeordneten der Handwerker, die ihm jeden und Gut aufzuopfern^chen, aufnahm; er umarmte einen jeden, ohne Ausnahme, sogar den Abgeord-8lgt' Geschwornen der Schuhsiicker. Go sehr, sagt der Marquis von Mont-Widerwgrtix Heu vre n lenschen und selbst die grösten Könige de-Der alte Marstb.'ll von tu Force wartete nicht, bis diejenigen, die sichl- ^urperben lasten, vor stin Hans kamen, sondern er begab sich selbst auf den Plahzlxj^eve, und.hörte die N mcn derer nur an, die sich aufschreiben liessen. -Ob erhui ^kforinirt war, so liebte ihn doch das ganze Volk, und die Zahl der Geworbenen^)s schall., nur an Pferden fehlte es. Man befahl zwar jedem Postmeister, einMit einem Postillon zu stellen: aber das war eine sehr schwache Hülfe. Man der-allem ^her auch von jedem, der eine Kutsche hielt, ein Pferd und einen Reuter. BeyKtm ^m brach Murren lind Unwillen gegen Richelieu aus. Seine Feinde behaup-l,i,uj Endlich und schriftlich, er habe vor Anlegung dieses weitaussehenden Kriegs diefesten Vorbereitungen dazu nicht eingesehen und getroffen; und besonders die Gränz-8?>,. stM wehrlos gelassen und nicht Geld genug vorrathig gehabt. Solche Reden drums>he ^ ^or die Ohren des Königs, der darüber um so mehr erstaunte, da er wohl ein-^ wahr waren. Richelieu ward über Ludwigs Mißvergnügen so nie-^<lte daß er, wie man sagt, seine Bedienung als Minister niederlegen wollte.
^ c» dessen Geist fest und fruchtbar an Hülfsmitteln war, richtete ihn wie-
s?» Und bewieß ihm, daß ,nan in wenig Tagen eine ziemlich starke Armee anfbrin-, bamit die Spanier verjagen könnte. Dieser Mönch, in Vereinigung mit Bül-andern Ministern, benahm auch dem König die Furcht vor dem weitern An-^l^ der Feinde. Auf Anrathen des Kapuziners fuhr Richelieu, der sich erst nichtsey. sshn lassen, durch die volkreichsten Straffen, nur in Begleitung einiger Bedien-h>i gewann das Volk durch Zureden, Gefälligkeit und Herablassung so, daß esSegenswünschen überhäufte.
' Htz«dmterdes ergab sich Corbie. Man beschuldigte den Befehlshaber, Marquis Am 15 Aug-Rey>. ^c<durt, eines schlechten Verhaltens, und vermtheilte ihn, mit Pferden zer-^rden: allein, er entwischte gleich den andern. An eben dem Tag hob der^'>f djx ^vnde die Belagerung von Dole auf, und eilte mit seinen meisten Truppenzu. Der König hatte dem Grafen von Goissöns befolgen, seine Ar-^sse A^l^mpiegne zu führen, wo die neugeworbenen Truppen sich versammleten: abermht. doch noch schwach, und die Uebergänge über die Oise nicht stark genug
^ Spanier würden ohne Zweifel weiter vorgedrungen seyn, wenn nicht Ri-chelieu,