iöz8
desFeto- Fortgang ihrer
a">
zzr 29. Buch. Ludwig dee Dreizehnte.
Um sich wegen der aufgehobenen Belagerung zu rächen, und die Spanier sihrer Waffen zu hindern, begab sich der König nebst dem Kardinal nach ^> beville, wo sich eine Armee von 22 bis 25222 Mann versammlet hatte. Den>e er an en ward befohlen, dem Feind bey der ersten Gelegenheit ein Treffen zu lieferw^
Erleichterung dieses Vorhabens sollte der Marschall Breze mit einem Corps nach M ^lens gehen und dort Bewegungen machen, welches aber hernach unterblieb. Er th^der Folge weiter nichts, als daß er das Schloß Conflans nicht weit von Hedin erobcr, ^Prinz Thomas und piccolomimvermieden eine Schlacht oder die Gefahr, ihreD .theile auf einmal zu verliehren. Man glaubte, sie dutch die Belagerung von 3 ^ jauf andere Gedanken zu bringen. Der schwach besetzte Ort wehrte sich doch siebenAm 9. Aug. ge lang gegen eine ganze Armee, und ergab sich, indem Prinz Thomas ruhig i" rnem Lager stehen blieb. ^ ^ ,,
Bald darauf begab sich Ludwig nach Paris und Richelieu nach St. O ^
, der'
tin. Die Anführung der Armee bekam, nach Abgang des Marschalls Breze"herige Generallientenant dü Gallier, ein Bruder des Marschalls von Vitri. Ersie die noch von den Spaniern besetzte Stadt Catelet belagern und Thatillon diegerung decken, piccolomini lind der Marquis von Grana standen zwar mit ei" ^Corps in der Nahe, konnten aber, da sie eine förmliche Schlacht vermeiden rvol^ .nichts weiter thun, als die zur Bedeckung gestellte Armee beunruhigen; daherscharfe Scharmützel, bey denen der Oberste Gaßron den Vortheil hatte, und s)ir^Am 14 Scpt, lomini sich zurückziehn muste. Catelet ward endlich mit Sturm erobert und alles,man in Waffen fand, niedergehauen. Mit dieser Eroberung endigte sich derin den Niederlanden, und die Armeen bezogen die Winterquartiere. Der Matw",von Lhartllon aber, dem man der, schlechten Erfolg der Belagerung von St. ^beimaß, wurde auf seine Herrschaft Chatillon verwiesenVerricht!«,- Der Herzog von Weimar war am Rhein Anfangs auch nicht glücklich , .
des Herz. er wüste bald alles wieder gut zu machen und erwarb sich in diesem Jahr vielfachen R"^ernhard v.^ gierig schon im Januar zu Felde, um den Kaiserlichen zuvorzukommen und llwKeimar. Erhalt für seine Truppen zu finden. Der schweizerische Oberste Erlach gab ihw ^Rath, sich in die Gegend der vier Waldstadte zu ziehen. Dies geschah; Bernh^bekämpfte die unerträglichste Härte der Jahrszeit, und die Schwierigkeiten, die ihrv ^allen Schritten aufstieffen, und kam endlich bey Gelingen und Laufenburg an.
Oerter wurden bald weggenommen, da unterdes der Graf von Nassau und der ^ '
sie Rose sich der Stadt Waldshut fast ohne Widerstand versicherten. Dieser g!'>
Erfolg rechte den Herzog zur Belagerung der vierten Waldstadt Rheinfelden, diefester und wichtiger war , als die vorigen. Schon hatte er bey den grösten durchund Wasser erregten Hindernissen eine Sturmläcke gemacht, als die Kaiserlichenvier berühmten Feldherren, Jlohqttn von Werth, Herzog von Gavelli,und Sperreueer zum Entsatz ankamen. Da nun Bernhard seine ganze
Z42 tq. 1°. 2.
contin. I'. z. ,
I.. 19. x. 4-487z lljg.
tt) «ie l'. i.
»46. -te y. i6r jqq. Ttte-
-nor>e5 D r. P. 84 ic^. 1'. 9. N. 1. b,. 4z. p 51z
«te p. 749 lqq. Nomoires 6ro. Griffet Tl). 14. S. 94 u. ff.
D 2. p. 117 iqg. 188 chg-2oi igg. rnS 2 Z- 2 ZZ. Rill. 5 - 329 -ZZ 9 .
Tl). 8. S. 74; u. f.
297 r 307.
Bertram B. ir-
si
d
te
di
lic
di
>v!
iq
Olli
V-i>
l>ie
h
dv,