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gZ4 29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.
Rheinftlden nebst vielen andern schwäbischen Städten übergaben sich dem Ueberwi"^'
Mein, alle diese Eroberungen verursachen den Franzosen, die überhaupt sehr mit ^
sem Siege prahlten, ob sie ihn gleich blos den Teutschen zu danken hatten (*), ^so grosse Freude, als die Gefangennehmung des ihnen sonst so furchtbar gewesene" ÜAi
haun von Werth. König Ludwig wollte ihn sehen und gleichsam im TU""! -
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aufführen; daher ihn der Herzog .Bernhard nebst Enkforten nach Paris bringe" >In der Folge wurde er gegen den in der Schlacht bey Nördlingen gefangenen sch"^schen General HdM ausgewechselt.
Dieser Sieg und die erlangten Verstärkungen sehten den Herzog von
Belagerung
u. Eroberung mar in den Stand, die Belagerung der festen Stadt Breysach vorzunehmen, "'Äder Festung Eroberung Richelieu sehnlich wünschte, weil dadurch nicht nur die Besitzungen i" cDreyfach, sgß gedeckt, sondern auch der Weg über den Rhein gesichert wurde. Diese Unter".
mung wurde durch die Bemühungen berühmt, welche die Kaiserlichen einige Die"hinter einander anwendeten, sie zu hindern. Vor allen Dingen muste man sich ^um Breysach liegenden Oerter versichern, worunter Frcyburg der vornehmste war,..zsich auch nicht eher, als nach einem recht wütenden Sturm, ergab. Breysach 1^,that die hartnäckigste Gegenwehr. Alle Aussemverke wurden gleichsam zu lauter Sch^.feldern, auf denen man Siege erkämpfen muste, ehe man die Stadt erobern ko"^Der kaiserliche General Götze eilte der Stadt zuerst zu Hülfe; und es gelang ihmmal, Lebensmittel hineinzubringen. Um dies künftig zu hindern, beschloß BerM/xGötzen anzugreifen. Er gieng also mit zwey Drittheilen seiner Armee aus sei"^nien heraus, welche Armee aber damals nicht über 16000 Mann stark war - "
gleich die Grafen von Türenne und Guebriant verstärkt hatten. Die Feinde
auch zu Vortheilhaft, als daß man sie unter der Hofmmg eines guten Erfolgs hätte ^Am - Aug. greifen können: aber so bald sie diesen Posten verlassen hatten, gieng Bernhardssie los; und nachdem das gewöhnliche Artiileriefeuer eine halbe Stunde seinegethan hatte, so kam es zwischen beiden Armeen zu einem heftigen Angriff Derkaiserliche Flügel ward gleich von dem ersten Stoß zu Boden geworfen, der da""chdie Infanterie sich stürzte, wovon ein Theil gleich Anfangs die Flucht ergriffte Flügel des Herzogs von Weimar hatte eben das Schicksal, und wurde bis z""Atertreffen zurückgeschlagen, welches ihn aber unterstützte und den Feind abtrieb. AGefecht unter dem Fußvolk hielt sich gleichfalls die Waage. Nach dem Muskete"',,,>1grif man zu den Schwerdtern, und da viele keine hatten, so schlug man einanderden Flintenkolben zu Boden. Unter dieser schrecklichen Verwirrung nahmen dielichen die Artillerie des Herzogs von Weimar, diesem aber fiel die Artillerie derA/
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lichen in die Hände. Es folgte ein neues Feuer aus den wechselseitig eroberten ^ "
nen; und da das Gefecht fünf Stünden lang gedauert hatte und die Regimentermal in den Streit waren geführt worden, ergriffen endlich die Kaiserlichen dieund überliessen dem Herzog Bernhard einen vollkommenen Sieg, daran Türe""
Guehrram in der That grossen Antheil hatten.
(*) Der Graf von Guehn'ant sollte dem sam, daß er erst nach dem Treffen be>-Herzog von Weimar französische Truppen zu- kam.führen; dies geschah aber so unbegreiflich long-
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