29. Buch. Ludwig der Dreizehnte. Z4!
Velasco befahl deswegen, daß man zum Entern zu gelangen suchen sollte,Nier kE ^ Franzosen auf alle Art hinderten, weil sie die überlegene Zahl der Spa-lter ächteten. Velasto wehrte sich mit ausnehmender Tapferkeit, zumal da seine Ga-^ bon einigen französischen zugleich angegriffen wurde. Er ward aber hart verwun-^ / und die Franzosen wurden seiner Galeere Meister. Die Schlacht hatte etwa eine. »nde gewahrt, als die Geschwader auf einmal von einander schieden. Man konntehan ^ ^liessen, daß beiderseitige Galeeren sehr beschädigt seyn musten. Die Spaniertan ^ ^chs Galeeren und die Franzosen drey verlohren. Die grosse Galeere oder Capi-l ^ konnten die Franzosen wegen Mangel an Rudcrknechten nicht fortbringen, sondert»sey ^ sie einige Meilen von der Gegend, wo die Schlacht geliefert worden, zurückgelas-^' Dies wurden einige Fahrzeuge von Finale gewahr und führten sie dem spanischen^ '^ader wieder zu. Der Verlust an Mannschaft war auf beiden Seiten gleich (*),p daß Velajco zween Tage nachher als Kriegsgefangener an den Wunden starb,ge^c-urlai seegclte auch, ohne weiter etwas zu unternehmen, wegen seiner übel zu-Rtten Galeeren ganz langsam wieder nach Marseille §).
Hg. , Der damalige Feldzug des Prinzen von Londe^ an den spanischen Gränzentrauriges Ende. Richelieu wollte sich an den Spaniern wegen der bisheri-'Einfalle in Güyenne und languedok rächen; denn wenn sie gleich keine grosse Wun->*z^L^han hatten, so beleidigten sie doch den Stolz des Kardinals. Er wollte gleich^i^'fang des Kriegs Spanien verschlingen, und muste statt dessen spanische Truppen,den Gränzen Frankreichs und nicht wenige Gegenden verwüstet sehen. Nun-1dlso sollte der Prinz von Londe von Güyenne atlS in Spanien einbrechen. Sei-;st^Mee bestand aus ohngefahr 12000 Mann, die er in drey Haufen theilte, und sich >Zy ^ als wollte er mit zweien in Navarra und mit dem dritten in Biscaya eindringen.8 lejf udrid hatte man von dieser Rüstung zeitige Nachricht, aber Geschwindigkeit be-Nur selten die spanischen Anstalten. Ueberdies glaubte man spanischer Seits,s ' würde in Navarra einbrechen und die andere Hälfte dieses Königreichs zu ero-ke^u'chen. Schnell aber wandt' er sich nach St. Jean de Lüz und langte des Nachts
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^>1,1 kleinen Fluß Bidassoa oder Vidasoa an, den man an einigen Orten durchwatenSpanier hatten hier einige Schanzen angelegt und sie stark beseht. Eonde^big oie Zeit der Ebbe, die in diesem Fluß merklich ist, wahr, und obgleich feine Leutedie Gürtel im Wasser waten musten, so kamen sie doch glücklich hinüber. Diedi--U06 vermuthet- Kalkt',,, flohen; die Franzosen folgten, plünderten
die dies nicht vermuthet hatten,
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^Sebm^^rum, und nahmen le Passage ein, wo sie im Hafen sechs (*) fast völliguw Schiffe in ihre Gewalt bekamen. Der Admiral der Gallionen, der sich zu
big zu ihrcm^ Vortheil vergrössern-
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retten
^ lassen das Treffen drey Stunden
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von den Spaniern ;;oo«Na ^ Platze bleiben und 800 in dieae^m»»- i>- aber wollen nur
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g) r/r 1". p. r;8 lg-
contin- 'I'. g. pAg. 8/7 sg-Hili- ll, 6 . p- l'. 2 . l,. 19 - P-
429. llissorii» Venetu ic>. p. 59z lgss.
Vergl. /e p'irAör P- 9. st- i- I. 4Z- P-5Z9 llz.Bertram B. 12 . S- 296 11 . f.
(,*) Es ist falsch, wenn einige französische Derrichte mehrere angeben.