Band 
Neun und dreyssigster Theil.
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Z42 29. Buch. kitdwkg her Dreizehnte.

r 6z 8 retten suchte, blieb auf dem Sande sitzen, und gieng mit seiner Gallien, auf der ^zig Kanonen waren, unter. Ausserdem erbeuteten die Franzosen 150 Kanone!', ^grosse Menge kleinen Gewehrs und andere beträchtliche Dinge. .

Nunmehr hinderte den französischen Feldherrn nichts weiter an der Belags ^der Stadt Fuente -Rabia, die in der Landschaft Guipuzcoa ohnweit des Meers ^Dies geschah zu Anfang des Julius. Der Ort war sehr schlecht besetzt, mit envari 3 ^Soldaten und eben so viel Bürgern. Die Sicherheit des spanischen Hofs in Ansck^.eines Einfalls in seine Provinzen war so groß, daß der ernennte Kommandant, derneral Don Christoph Mexra nicht einmal Besitz von seiner Stelle genommensondern ein gewisser tapferer, aber sonst nicht sehr fähiger Officier, ein Biscayer ßGeburt, kommandirte jetzt an dessen Statt. Indessen machte dieser plötzlicheder Franzosen einen außerordentlichen Eindruck in die Gemüther aller Spanier,

Hot gleichsam die letzten Kräfte des Reichs auf. Der Admirante von Kastilien ^ ^eine Armee zusammenbringen und dem belagerten Platz zu Hülfe eilen. Auch vo>'Seeseite suchte man ihm, ohngeachtet des zu Passage erlittenen Verlusts, bcizusi^Dies war nm so viel nöthiger, als Richelieu dem Erzbischof Gourdis vonBourdft^schon die gemessensten Befehle zugeschickt hatte-, mit der französischen Flotte den ^auch zu Wasser einzuschließen. Vor allen Dingen musten die Spanier die BeEj,verstärken, und dies that auch der tapfere Don Michael perez mit 8 oo Mann- ^Belagerung hatte inzwischen ihren Fortgang gehabt; lind da sechs spanische P'"^und zwölf Kriegsschiffe den Entsatz bewerkstelligen wollten, wurden sie zurückeund zwey Schiffe zu Grunde geschossen. Richelieu sah also bereits den Ort für ^bert an. Der Erzbischof von Bourdeaux war gleichfalls im Anfang des Augustsder Gegend von Fuente - Rabia mit der Flotte erschienen. Sie bestand aus sechziggeln, worunter aber alle Brander, Fregatten und kleinere Schiffe begriffen waren- ^eben diese Zeit kam die spanische Flotte zum Vorschein, die zuförderst neue Hülfe ^Stadt bringen wollte. Es konnten aber nicht mehr als 70 bis 8 o Mann hinein ^men. Der Wind war bisher den Spaniern günstig gewesen, und es ist zu verwüst

Sieg der ^ be ihren Feind nicht angegriffen haben. Sobald sich der Wind veränderte u"d Am^"spanW« französischen Flotte günstig ward, so grif der Erzbischof von Lourdeaux die spa^ jFlotte, Flotte bey Guetaria an, die aus vierzehn grossen Schiffen bestand. Die SpanierAm »r Aug. ten sich zwar sehr tapfer und die Batterien von der Festung unterstützten sie nichts ^der, so daß der Erzbischof wenig Ehre erlangt haben würde, wenn er nicht denfür sich gehabt rind durch dessen Hülfe den Brand unter die spanische Flotte gcsckM >te. Dadurch gerierh der gröste Theil derselben in Brand, und nicht nur die SchißtHern auch die darauf befindlichen Matrosen und zwey alte Regimenter Kastilianrrbrannten. Richelreu setzt den Verlust der Spanier auf vierzehn grosse und drey 5 ^re Schiffe, und die beiden Regimenter rechnet er auf 3000 Mann. Französischeres,sollen nur ohngefähr 2 <?o Mann geblieben und zehn Schiffe beschädigt seyn.daß der spanische Verlust sehr ansehnlich war. Die Uebergabe von Fuentenunmehr die nächste Folge von diesem Seetreffen zu seyn. Richelieu war a'y.vssS ,deutlich vergnügt über die glückliche Unternehmung seines AmtSbruders, des Erzry^svon Bourdeaux, die jedoch nicht sowohl der Tapferkeit der Franzosen als derdes Windes zuzuschreiben ist. S?