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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte. z 51
^rt Herzog von Weimar zu entreißen. Da aber dies nicht geschehen r 659H>ch ^>0 begnügten sich die Franzosen damit, daß ihnen der Kommandant in Brey-^öni Erlach, versprach, diese Festung mit unverbrüchlicher Treue für den
^tte Frankreich zu bewahren, im Fall Herzog Bernhard sterben sollte. Nunl^g^ier zwar ein Testament gemacht, worinn er verordnete, daß alle seine Erobe-^erd ^jenigen unter seinen Brüdern, der Besitz davon nehmen wollte, übergebenEch/" Eilten, und daß seine Truppen von dem Generalmajor Erlach, dem Oberstendj/> dem Grafen von Nassau und dem Obersten Rose sollten angeführt werden,
^Vektoren der Armee nennte. Allein, so bald Ludwig und Richelieu Frankr. ziehtSey von dem Tode des Herzogs, den sie äusserlich gar sehr betrauerten, empfan-die Ärmer desso liessen sie mit den Direktoren, die matt durchaus in französischen Dien- Hs^ogs von^run ^lten wollte, dlirch den bey der weimarischen Armee mit einigen französischen ^v'mar^ an^>t gehenden Grafen von Guebriant Unterhandlungen anfangen. Zu gleicher Dreyfach in^rlyss man dem Herzog von Longueville Befehl zu, die Armee in Italien zu seine Gewalt.
l ^ die Anführung der weimarischen in Teutschland zu übernehmen. DennHex . U behauptete, der Herzog habe wohl sein Geld und seine bewegliche Güter,
'^)t die Anführung seiner Truppen und eben so wenig die im Elsaß eroberten Platzegs. ^ Brüdern vermachen können. Allein, die Schweden dachten ganz anders; sie»ley " rechkmassige Ansprüche an diese Armee zu haben, weil sie in schwedischem Na-^Mvrben war , ohngeachtet der Herzog französische Hülfsgelder dazu erhalten hatte,skx ^ Frankreich und Schweden buhlten nicht allein um diese Armee. Ausser dem Kai-^°er bie Direktoren durch allerhand'Versprechen zu gewinnen suchte, und ausserBq^rds Bruder, dem Herzog Wilhelm von Sachsen und den Herzogen von
Lüneburg und Lauenburg, machte sich Prinz Rarl Ludwig, ein Nichelieu'sBexZ,?es unglücklichen Kurfürsten Friedrich von der jOfalz, die stärkste Hofnung, Verfahren ge-Rolle fortzuspielen. Rarl Ludwig hielt sich bey seinem Oheim, dem sen den pfälzi-Vranien auf, und bekam von diesem den Rath, er sollte die Direktoren Prinzen^bex rudern Befehlshaber der weimarischen Armee zu gewinnen suchen, weil sie doch ^protestantischen Fürsten dienen, als unter einem katholischen General des Kö-»dd Frankreich stehen würden. Der König von England unterstützte ihn mit Geld,
Sey ^te die Einwilligung des Königs von Frankreich zu erlangen. Er sprach deowe-ihh. bey, französischen Gesandten in London, und war so wenig vorsichtig, daß erhe? ^ kennen gab, wie der Prinz Rarl Ludwig ohne Verzug zur weimarschen Ar-und sich bey seiner Durchreise durch Frankreich selbst zum König begebenHvf, um Schutz bitten würde. Belltevke berichtete dies sogleich an seinenu^ der Kardinal machte Anstalten, daß der Prinz, der ohne Paffe und als Be-ines aek ibet rechte, zu Moulins in Verhaft genommen und auf das Schloß Vitt-v Berss ^ ^t ^urde. Man rechtfertigte dieses Verfahren durch den Verdacht, denung erregte, und behariptete, daß jeder Landesfürst, der in die Staaten ei-^ ^bne Erlaubniß desselben, käme, eine solche Begegnung verdiene. Einigef Fürst s.^uch ward er wieder auf freien Fuß gestellt. Allein, wenn auch gleich die-r U,ey s ^ wäre angehalten worden, so würde er doch zu spät bey der Armee ange-dU dex -ck^u. Richelieu hatte seine Maasregeln so gut genommen, daß die Direkts-te, durch französisches Geld gewonnen, schon am neunten Oktober d. I. zu Am 9. Ott.
Brey-