29. Buch. Ludwig der Dreizehnte. , z6l
genu^/ ^ über den Fluß sehen konnte; im Grunde wagte er wenig, und im Ge- 7659fall ^nnte er viel gewinnen. Mitten in der Nacht also that er einen heftigen An-Und ^ ^ ^av auch der Prinz mit seinen Leuten föchte, 'so mußte er doch der MengeAnb. ^ seiner Feinde weichen. Harcourt ward Meister von der Brücke und mitder Tags zog er glücklich hinüber. Am folgenden Morgen sah sich Leganez
- ichonsten Gelegenheit beraubt, seinen Feind völlig zu Grunde zu richten und denHeu ^ Erreichung aller seiner Absichten zu endigen. So viel Ehre diese Begeben-dem Grafen von Harcourt und den unter ihm gestandenen Vicomte von Türen-Ne??? Grafen von plesirs-praslin machte, so verschiedene Urtheile mußte Legs-sich ergehn lassen. Am richtigsten ist wohl dieses, welchem nach behauptetlaste ^ ^ ^e auch hierbey sich von seinem Haß gegen den Prinzen Thomas leiten
Bet H seinen Fehler zu verbessern legte der Marquis in Chieri 1500 Mann zurferat und zog nach Alba und Nizza zurück, um die Franzosen ganz aus Mont--e zu vertreiben. Zu dem Ende schickte er den Obersten Aemüius Ghilini ab,a einige Schlösser weg zu nehmen; die Besatzungen wehrten sich aber tapferer, alsbkzqnez vermuthet hatte. Er war genöthigt, den Marquis von Laracena mit mehr
oikern und mit dem groben Geschütz abgehn zu laffen, der sich auch der Schlösser in^enig Tagen bemächtigte. Alle eroberte Platze in Montferat versah er mit hinreichen-den Besatzungen, und überließ dem Prinzen Thomas 5000 Mann zu,Fuß nnd ic>oc»
^ Pferd unter dem Grafen Bolognino, damit er die Belagerung der Citadelle von^nrin desto nachdrücklicher fortsetzen könnte. An diesem Ort hatten die Feindseligkeiten°^ch nach der Endigung des Stillstandes wieder angefangen. Die Franzosen suchten^ der Stadt mehr zu nähern, wurden aber zurück getrieben und ihre Arbeiten zu 'unde gerichtet. Auch ihre Ausfalle waren unglücklich: vielmehr gelung es den Spa-rn, jhre Werke so weit zu treiben, daß sie die alte und neue Stadt vor den Kano-r d aus der Citadelle ziemlich sicherten und der Vortheil, im ganzen genommen, auf ih-e s^eite war. Als nun Harcourt den erzählten Rückzug von Chieri gemacht hatte,
^ ^te er Besatzungen in die der Herzogin treu gebliebene Plätze, als Saluzzo, Foffa-^avigliano und andere. Zugleich versah er nicht nur die Citadelle von Casale mitH f Wissen auf viele Monate, sondern nahm den Feinden auch einige Plätze, als^ , Dronero, Rovello, wo er seinen Völkern bequemere Quartiere geben konnte.
1, °r>gens suchten beyde Theile auch den Winter hindurch einander Abbruch zu thun;
andern that die Besatzung zu Casale eines Tages einen Ausfall auf 400 in Costan-ni<k "^nde Reuter, tödtete viele, und nahm noch mehrere gefangen, so daß sehr we-^ entkamen, b).
schall OHcht so glücklich wie Harcourt waren der Prinz von Tonde und der Mar- Krieg invon Gchomberg mit der Armee in Rouffillon. Die Erniedrigung des ersten,
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