Band 
Neun und dreyssigster Theil.
Seite
363
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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte. z6z

bequemen Wegs an der See hin, zog er über die steilsten Gebär-

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diqen er die Absicht, das spanische Lager zu überfallen, so ist er leicht zu entschul- Am 17. Okt..

hätt? ^ ^ ^ seinen Leuten so grosse Beschwerlichkeiten verursachte: aber in diesem Fall

Und ^'"en Plan weiter befolgen sollen ; denn da er die Berge glücklich überstiegen

vero? c ^ einem sehr bequemen Ort im Angesicht des spanischen Heers gelagert hatte , so

der a c ^ den Rath des Marschalls von Gchomberg und der erfahrensten Officiere,

die (L s^iuen unverzüglichen Angriff der Spanier gieng. Er bestand aber darauf, daß

Sei» erst denselben Tag ausruhen und am folgenden der Angriff geschehen sollte.

^ "Eigensinn war um so unverantwortlicher, als man erfuhr, daß die Spanierten unvermurhete Ankunft eines so starken Heers in grosses Schrecken gerathen wa-dg' .Doch, ein- anderer außerordentlicher Zlifall mußte sie vollends retten. In derter "j! 'algenden Nacht entstand ein so ungewöhnlich heftiges Gewitter und Regenwet- Am i N»v.absiü Morgens das französische Lager durch die von den benachbarten Felsen her-ljch ^mde Bache ganz unter Wasser gesetzt wurde; zugleich waren bey diesem entsetz-te^ ?§^ter die meisten Leute davon gelaufen, so daß Londe nur noch drey bis vier-Di! !^^ßun hatte, mit denen er einen schändlichen Rückzug nach Narbonne nahm.

- Spanier hatten durch die Ueberschwemmung nicht weniger gelitten,, doch waren sie. u Lager stehen geblieben und setzten die Belagerung fort. Doch , Londe raffte von -^Uern 14000 Mann zusammen und erschien wieder vor dem spanischen Lager, griff es Am 14 No».

ward aber mit einem beträchtlichen Verlust zurückgetrieben und zur Flucht nachSorbonne genöthigt. Niemand war mehr über den unglücklichen Erfolg dieser an sichjungen Unternehmung aufgebracht, als Richelieu, weil man ihm die bittersten Vor-Pii^ machte, daß er dem Prinzen die Sache anvertraut hatte. Er schickte den Mar-iur 7^0" ^sislin mit den gemessensten Befehlen nach Languedok, einen neuen Versuchdie s tchng des Schlosses Salces zu machen. Die Anstalten gierigen aber langsam:

H spanischen Feldherren hingegen setzten ihre Arbeit unermüdet fort. Der tapferekrtheidjgex Efpenan ward endlich gezwungen, sich gegen Ende des Decembers zu er-drj/? ^ im Fall nicht bis den 7 Januar Entsatz kommen würde. Csiide kam zumiu^Mahl am Morgen desselbigen Tags, fand aber nicht für dienlich einen Angriffder^M. Das Schloß ward also an demselben Tag von den Franzosen geräumt und"^dzug in jener Gegend geendigt c).

schz/. Der Erzbischoff Sourdis von Bourdeaux war auch dieses Jahr über be- Thaten der

stärk ^ ^ den Spaniern zur See Abbruch zu thun. Weil diese eine ansehnliche Ver- Franzosen zur

gj ung von Mannschaft und grosse Geldsummen in die Niederlande bringen sollten, so^ auf Richelieu's Befehl vor Corunna, wo die spanische Flotte lag. Er kano,

Sey. beunruhigte sie unaufhörlich, ohne ihr jedoch beträchtlichen Schaden zuzufü-Ne ^ .Auf emmahl zwang ihn ein entsetzlicher Sturm, wieder in See zu gehen. Sei-e litten dadurch so sehr, daß er sie in der Geschwindigkeit nach Belleisle zurück--in urußte. Bald hernach erfuhr er, daß neue spanische Gallionen ohnweit LaredoglejE, '^^a lägen, die sich mit der grossen Flotte bey Corunna vereinigen wollten. So-

L öleng der Ertzbischoff unter Seegel, fand aber nur noch zwo Gallionen, die un-Am 14 Aug.

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^ D 1. P- 887 iqq. Vcrql. 9 - k- -- l- 45 -

^ ly. v l- 6. p. 41z. fqg. SeEvi 1 '. r. x. z;o lqq. Griffet Th. 14. S. 17- U.f. Ber-

t' 4Z6. conün. D z. ?- tram B. ir. S. z;r. «. ff.