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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.
1640
Am ir Lun.
des zu unternehmen. Endlich brachen die Verbundenen auf, und zogen nachHessen und den umliegenden Gegenden, wobey manche kleine Gefechte vorfielen.Herzog von Longueville ward im September von einem anhaltenden Fieber üv^len, weswegen er sich nach Cafsel mußte bringen lassen. Nach und nach nahw^Krankheit so überhand, daß er sich nach Frankreich begeben mußte. In seiner ^senheit ward Graf Guebrrant zum obersten Befehlshaber der Truppen ernenntRichelieu be- Indem sich so die Macht des Kaisers wider alle Anfalle der rschwedels ^
günstiget die Franzosen aufrecht erhielt, so bekam die spanische Monarchie einen tödlichen ,Revolution in die Empörung der Kacalonier und Portugiesen. Beyde begünstigte und !KatMoMen"' stützte Richelieu. Nach Portugal schickte er schon im Jahr IN 3 8 den Herr"^besonders die Sr. pe, der den misvergnügten Portllgiesen Beystand gegen die Bedrückung der ^letztere. nier anbieten mußte l). Und in die katalonischen Unruhen, deren Ursprung in bet stnischen Geschichte beschrieben werden muß'«), hatte er noch stärker» und sichtigEinfluß. Die Katalonier beschlossen, eine Republik zu errichten: weil es ihnen hstnicht wohl möglich schien, sich allein gegen die spanische Macht zu vertheidigen; so lstßten sie einen gewissen Don Francrsco villaplana nach Frankreich, der ihre biE'stUnternehmungen den Ministern vorstellen und den König bitten sollte, die Katarsin Schutz zu nehmen; sie ihrer Seits versprachen dafür alle einem so großen König l^dige Ehrerbietung. Villaplana kam glücklich nach Narbonne, fand aber bey Fdortigen Präsidenten wenig Gehör. Dieser Mann meynte, es würde mit dertigkeit seines Königs schlecht übereinstimmen, wenn er den Aufrührern Beystand >stj-wollte, und man könnte sich mit ihm überhaupt nicht einlassen, weil er kein Btgbstgungsschreiben von seinen Landsleuten hatte. Auf diese Art würde Vtllaplallg ^unzufrieden zurückgekommen seyn, wenn er nicht von ohngefahr mit dem Herrn von'^nan, Gouverneur zu leucate, bekannt geworden wäre. Dieser kannte die Gräch^Gerechtigkeit seines Königs genauer, und versicherte Hm, daß, wenn er Beglaubig ^schreiben von den Kataloniern bekäme, so würde er zu Paris erwünschten Einga^ ^den. Villaplana reiste also geschwind nach Barcelona zurück, und begabden Beglaubigungsschreiben zu dem Kardinal Richelieu, der unendlich erfreut ^daß sich eine so unvermuthete Gelegenheit fand, der Krone Spanien einen so beu ^lichen Schaden zuzufügen. Er versprach daher, daß der König den Katalonier ^Hülfe leisten würde und sie sich auf seine beständige Unterstützung verlassen könnte^' ^dem Ende wollte er jemand nach Barcelona schicken, der mit den LandesdeputN, ^nöthigen Abreden nehmen sollte. Im Vertrauen auf dieses Versprechen gierige"talonier in ihrer Empörung immer weiter. Richelieu schickte die Herren vor>nan und Plessts-Bezantzon als Bevollmächtigte nach Barcelona, durch wrlryAm 16 Der. ein Vertrag mit den Kataloniern zu Stande kam, vermöge dessen Frankreich vAstg Etönen ausser Amtieren, die iöre sollten, 2QOO Ä" W
ihnen ausser Officieren, die ihre Truppen anführen sollten, sogleich zooc>
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k) /M. p. izr- cllelieu 1. 2. p. 221 ist. Hieraus hjt ^
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TÄrstr. Th. 4- S. ;6i. u. ff. Vergl. /eio.?. I-P.l86.2iz. GriffetTH.14.
S. 206. u. ff.
l) Die zu dem Ende ausgefertigte Instruktionist noch vorhanden in Uemoires äe Li-
cllelieu "p. 2. p. 221 ist ..
Renault und andere widerlegt werde»Häupten, Frankreich habe gar keinen sder Revolution in Portugall gehabt- ., ^ st.
m) Recht gründlich und pragmattl»Materie Herr Bertram am angestst.
S. z6o u. ff.) untersucht und ausgesE '