Band 
Neun und dreyssigster Theil.
Seite
377
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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.

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^ und 1QOQ zu Pferd zu schicken, denen im März eben so viel Truppen so^^ste gegen alle Unterdrückungen zu schützen, wofür sie sich aber auf das verbmdüchste am^chlg m°ch»„, „je «-g-„ d°„ König »W F-nnkr-ich-m-S !>> un'-w-hm-n, «wit Spanien auf irgend eine Art zu vergleichen. Ejhenan kam gle ch ^

00 Mann zu Fuß tind 820 zu Pferd in Katalonien an, zersiel abe .

^ Moniern, und gieng nach Frankreich zurück: doch kamen dafür eu g

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d ' ?°«u»i-s-n M Abwsftm» des spanischen ZpchS "/Ä äl-»arlM reiste 7 ? ""^ sadoyischsn Prinzen von der Verbindung mit Spanien abzuzichn. ,fNazarmr ret,re sav o y u-

vls auffervrdmtlicher Gesandter nach Sardinien, um mit ihnen m Unterhandlung ä ^en Pnnzrn

Kardinal Moritz von Savoven schien geneigt, den geistlichen Stand zu u.

s, ^en, und sich mir der ältesten Tochter des verstorbenen Herzogs v°nSavovM,krl? N^te, zu vermählen. Er verlangte, der Komg von Frankreich Mte chm m Be.

? ?chtchieser Vermählung einige ansehnliche Ländereyen nebst zwo Galeeren sch ' .

> ^te ihm eben so viel Jahrgeld auszahlen lasten, als er von Spanten bekäme, ^ssaben ihm 50200 Thaler. Eben so viel sollte man ihm zu Bezahlung seiner Schuldenöeben. Endlich sollte man ihm einen ron den Platzen, welche die Franzosen m >> «

Umbesetzt hielten, zu seinem Aufenthalt einräumen: dagegen versprach er, dwlarwes-Niiwohner zum Gehorsam gegen die Regentin zu ermuntern. Man versprach Mo-ritzen alles, was er verlangte: aber bey dem Vergleich mit dem Punzen Thomasfanden sich mehr Schwierigkeiten. Seine Gemahlin befand sich mit allen ihren Krmdern zu Madrid, wo man genau auf sie Achtung gab, damit sie nichtenmnnen invch.

^ Ueberdies mußte er um seiner Ehre willen die Wiedergabe der Platze verlangen,welche Franzosen in Piemont in Besitz hatten, wenn die Spanier ihres Mö dre

ihnen eroberten wieder einräumten. Dieser Umstand setzte den Kardinal Rrcpe/

.wu in grosse Verlegenheit, indem er fest entschlossen war, diese Platze zu behalten, unddie Rückgabe derselben nicht geradezu abschlagen durfte. Endlich versprach er ie^uckgabe, wofern nämlich die Spanier ihre besetzten Plätze gleickMls rammn, : cne dem Prinzen Thomas seine Gemahlin und Kinder wtederichrcken , »nd wenn alle

> beyden Theilen geräumte Plätze dem jungen Hertzog durch unverdächtige Be-jungen und durch ein genaues Bündniß der italienischen Fürsten mit Savoyen ver-wert würden. Richelieu verstand aber unter unverdächtigen Besatzungen fran-Astche, und sehte also bei) der versprochenen Wiedergabe eine offenbar betrugllcheds^^guirg -um Grunde. Das Bündniß der italienischen Fürsten und die Zurüchen-

der Gemahlin des Prinzen Thomas waren eitle und unmögliche Bedmgnisse, de-s" Nichterfüllung der Kardinal sowohl als der Prinz leicht voraussehn konnte, ^nvel- ^ ^er doch mit Mazarrm einen geheimen Vertrag, und empsieng am '

ar des folgenden Jahrs eine Summe von 100,000 Livres, nachdem er versprocy ,

^ten Januar nach Paris zu kommen, und dem König wider die Spamer zu me-

lVizmoireS P --P- 471 D 10 . ?. i.> 46 -p-' ^

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