Band 
Neun und dreyssigster Theil.
Seite
387
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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.

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den^^mlich bekanntmachen, mit den andern Gefangenen dte Bastille einnehmen,^Una /'chlshaber derselben gefangen sehen, und in ganz Paris den Geist der EmpörTum leiten. Die Einrichtung in dieser Stadt, wo der Abbe' von Rey grosse^ard derschwendet hatte, ^ ließ sie einen glücklichen Erfolg hoffen. Das Geheimnißeinen daselbst mit dem größten Fleiß verschwiegen: aber die Sache nahm hernachandern Gang und hinderte die Verschwornen an dem Ausbruch ihres Unwillens.3 en nn^'kerdeS beschäftigte sich der Herzog von Bouillon blos mit KriegsrüstumHalm - " verbesserte die Festungswerke der Stadt Sedan, und brachte alle zur Aus-fiele langen Belagerung erforderliche Bedürfnisse dahin. Der Herzog nahm>v^lflciere, die er in Holland hatte kennen gelernt, in Dienste; er ließ im lüttichschenAr Baron von Beauvau kam zu Ende des May von Brüssel nach Sedan

d^ Vertrag, wie man ihn nur wünschen konnte, im Namen des Kaisers undders«/urgs von Spanien, vom Kardinal- Znfanten unterzeichnet. Beyde Monarchen5 llni daß jeder von ihnen 7000 Mann stellen wolle, die vor dem Ausgang desalles,?? ^ Sedan seyn sollten; und Spanien versprach noch besonders 200,000 Thaler:Hz ble Würkung entsprach nicht diesem schönen Versprechen. Der Kaiser hielt seiner schickte den General Lamboy mit den versprochenen 7000 Mann in^ Hürstenthum Sedan: aber die Spanier gaben nur einen Theil der versprochenenumme, und von Truppen gar nichts.

^ . Der Marschall von Lhacillou hatte inzwischen Befehl erhalten, ins FeldAen «och ehe die Feinde ihre Truppen zusammenziehen könnten, und war ambestand ^ ö'" Armee abgereist, die aus 8002 Mann zu Fuß und 2200 zu Pferdhen ^ ^er er blieb unthätig, ohne die Belagerung der Stadt Sedan zu unterricht^erde s^ ber Kardinal ihm Hoffnung gemacht hatte, der Herzog von Lothringendie bald mit ihm vereinigen: aber er erfuhr am 21 sten Julius, daß dieser PrinzEhen A^ck)e Partey verlassen hatte. Lhatrllon rückte nun doch vor Sedan, lind ließig ^Auftn feindlicher Truppen, der im Dorfe Torcy verschanzt war, angreifen undtzesl," "sht schlagen. Der Herzog von Bouillon ließ den General Lamboy umAnku„?""gung seines Marsches bitten: aber er bekam zur Antwort, er dürfe vor derSem ' . spanischen Truppen nicht weiter gehen. Dies beunruhigte den Herzog umer begab sich selbst zu Lamboy, und stellte ihm die Nothwendigkeit des Bey-khb bringend vor, und da Lamboy Zeit verlangte, um neue Befehle vom Kaiserhst d ä" können; so erklärte der Herzog, daß er und der Graf von Sor'ftons sichMe^sEm König vergleichen würden, wenn er nicht nach Sedan käme und mit ihnen ge-Mit Eftlich in Frankreich eindränge. In der That stand schon der Graf von Gorssöns>?eu in Unterhandlung, wozu sich dieser des Herzogs von Longuevillebe-Evtdeck,- Graf äusserte auch hier wieder seine gewöhnliche Unentschlossenheit. Erdaß ^ seine Unruhe derHerzogin von Bouillon, und bat sie, ihren Mann zu bitten,halle,, unternähme, bis er wieder Nachrichten vom französischen Hof würde er-Und n. Der Herzog ließ sich durch den Brief seiner Gemahlin nicht irre machen,teil m'a "kte, es schiene, als wenn er sich vor der Schwäche des Grafen mehr fürch-Deaen ' klls vor der Stärke des Kardinals; daß ein jeder Vergleich, ohne erst denAgfa 2 ^gen zu haben, traurige Folgen haben müsse; daß hingegen ein gleich beym2 des Feldzugs erfochtener Vortheil hinreichend seyn würde, ganz Frankreich

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