Band 
Neun und dreyssigster Theil.
Seite
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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.

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zen^ 3 n Italien war Frankreich noch immer am meisten bemüht, den Prin- '641

llina» auf seine Seite zu bringen, und der ganze Frühling ward mit Unterhand-

fen ^ "^bracht. Die Erbietungen des französischen Hofs waren aber nicht so beschaf- Aaiie,u '

kisck ^ der Prinz wohl annehmen konnte. Ihm zu gefallen, hatte endlich der spa-

^tett den Marquis von Legnnez nach Spanien zurückberufen, und an dessen

Pri "e den Grafen von Süuela zum Statthalter von Mayland ernennt. Als nun

Ut,.. die französischen Vorschlage abwieß, so bemächtigten sich die Franzosen Am 6 März

Groi^ m Vicomte von Türenne Moncalvo, und fiengen an, Jvrea zu belagern. Der Am ir April.

stark, ^arcourt, der eine Reise nach Frankreich gethan hatte, kam mit einer Ver-

^ "ng vor Ort an. Seiner unternehmenden Denkart gemäß wollte er ihn mit

^°bern. Indem die Soldaten anrückten, so rief er ihnen zu: Meine Söhne, Am rz April,dem König die Mauern; alles übrige ist euer.' Allein diesmahl verließ ihn sein' Der Sturm ward mit Verlust von 300 Mann abgeschlagen. Prinz Tho-dasso k ^ Zwischen seine und die spanischen Völker ins Feld geführt, und suchte Chi-ä>ehn?^ch Ueberfallzu gewinnen, mußte aber mit Hinterlassung von 400 Mann ab-Tvr-' ^och bewog diese Unternehmung den Grafen von Hnrcourk, die Belagerung von" Aufzuheben. Gegen Ende des Sommers bemächtigten sich Harcourt und der7.^kquis von Villa noch der Plähe Ceva, Mendovi, Cuneo, Demont und Revel.seü hingegen konnte weiter nichts ausrichten, als daß er Moncalvo wieder be-?te; und hierauf bezogen die Völker die Winterquartiere b).

k- . Wahrend dieser Kampfe zwischen den Franzosen und Spaniern hatte sich der Empör-mg^eist der Empörung in Katalonien, unter Richelieu's Beystand viel weiter ausge- Kneg n, Ka-d»n « bie Häupter der misvergnügten Katalonier durch den spanischen Herzog ^

' e und den Marquis de los Veles in sehr bedrängte Umstände gerathende w ^griffen ^ie zu ihrer Rettung das lehre Mittel. Sie gaben den Vorsah, ei-^rleu "E 5» errichten, auf, und wählten den Röntg von Frankreich unter vie- Im Jan.^n /.""^Übungen zum Grafen von Barcelona. Die drey Stande des Landes schwurneuen Hberherrn den Eyd der Treue, und ernennten, nach den vorher untervon Spanien genossenen Privilegien, drey von ihren in Frankreich befind-feilte zu Gesandten, welche die Acte ihrer Ergebung dem König überreichen

^Nesc baten zu dem Ende um Gehör. Als man sie fragte, ob sie als Gesandte

Und ^l)en Volks oder als Unterthanen empfangen seyn wollten, so fielen sie zu Füssen,der k^worteten: als Unterthanen, Sire, als Unterthanen. Man hatte glauben sollen,Unte^bsische Hof würde über diese Begebenheit Triumphe anstellen. Die freywilligedien so ansehnlichen Provinz, die den Franzosen freyen Eingang in Spa-

Seht und- die mit allen Kräften gegen ihren ehemaligen Landesherrn zu Felde

würklich eine sehr wichtige Erwerbung zu seyn. Untersucht man aber dietk; es so findet sich, daß Frankreich mehr Beschwerde als Vortheil davon hat-

ard dadurch genörhigt, stets eine ansehnliche Armee in Katalonien zu unterhal-ten,

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z.16. G^47'?-^7-4rZ. k-r-U^z. P.1S5-^h. ° 14. S. r8o!2z6. Schlegel

2tlk ch/omZ/M 1°. 1. P- 408-41;.

8V).^>.2o.T

39. Th. Vl.H-ri.TH.

. Ullb u. 6. p. 501 lq. ^ contin.

86. Schlegel IV z. p. Nsrourio 1^. i. b,. 2. p.

4-5 silg- Vcrg!. Giiffec Th. 14. S. 286 n. ff.Berkrüm B. 12. S. 471 u. f.

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