Band 
Neun und dreyssigster Theil.
Seite
397
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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.

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1641

g^^^ung des Treffens gehindert hatte. Die Ungnade, in die er, ohngeachtet derGunst des Kardinals, siel, und der zu Folge er die Anführung der Flotte nie-Seiv-f^ ^"bte, beweiset, daß es ihm mit dem neuen Gefechte wohl kein wahrer Ernstjetzt bisher hatte er Flotten geschlagen, denen er an Starke überlegen gewesen,span^ Fall umgekehrt. Er segelte mit seiner Flotte nach Hause, und ward vondy./An Galeeren bis überBarcelona hinaus begleitet, ohne daß diese ihm weiter ScharaMgen konnten.

Crk x Motte erfuhr den Entsatz von Tarragona mit dem äussersten Verdruß,diese ^ ^wiß in wenig Tagen Meister von der Stadt zu seyn, und auf einmahl warjeite f ! 5 nung ganz verschwunden. Es würde unnütz gewesen seyn, einen von der Seer8an Ort langer zu belagern. Ueberdies rückte sowohl der Marquis von Le-Nvch Z als der Herzog von lTlochera mir frischen Völkern herbey. Er zog sich daherüber A Tage des Seetreffens nach Monblanco zurück. La Motte beklagte sichHz/en Ertzbischvf, daß er nicht wachsam genug gewesen und verhindert, daß alle-Ne Schiffe von den valenzischen Küsten mit Lebensmittcln in den Hafen ge-sah»^ waren; denn sonst würde sich der Konnetabel, welcher bald nach diesem Ent-aus d ^ wcht so lange haben halten können. Sourdis hingegen schob alle Schuldklein ü Feldherrn, daß er die Stadt nicht scharfer belagert, und daß er sich nicht einerden?! Schanze nahe am Hafen bemächtiget und dadurch das Einlaufen der Schiffe inschall gehemmt hatte. La Motte mußte nunmehr mit seiner Armee zu demMar-Ncit l ^ Breze in Roussillon stoffen. Er besetzte deswegen die wichtigsten Passe nachl / und zog nach dem ihm angewiesenen Ort. Auf sein Angeben suchten dietr^s°aier um neue und nachdrücklichere Hülfe für das künftige Frühjahr an. Sie"ach die theuersten Versicherungen, mußten sich aber gefallen lassen, daßöen. von den vormahls verabredeten Artikeln zu ihrem Nachtheil geändert wur-^"""abel von Spanien , Graf von Aguilar, bemächtigte sich mi-verschledener Platze wieder, die la Motte besetzt hatte.

Roussillon hatte wahrend dieser Katalanischen Vorfalle der Prinz von Kriegob Mit den Spaniern Krieg geführt. Als er im Zunius bey Narbonne seine Ar- Roussillon.i r vielmehr sein Korps musterte, so fand er es nur 6020 Mann zu Fuß undin ^erde stark. Der Marquis von Morrara befand sich von spanischer Seitegleich r dfschafr Roussillon, und seine Armee war der französischen an Zahl ziemlichElq>.!g w daß er sich dem Einmarsch derselben hatte widersetzen können. Londe nahmweg, t,„d beschloß hernach Perpignan zu erobern. Hierüber gerieth er mitsen sch.^^ ohnweit Perpignan in ein Gefecht, das Anfangs gefährlich für die Franzo-^lagerr/ "^r endlich zu ihrem Vortheil ausschlug. Canet fiel dem Prinzen nach einer^illjxr-i^ wenig Tagen in die Hände, und der Vicomte von Arpajor» erobertetvod, ^ wckck^f kleine Platz wegen der Nachbarschaft von Collioure beträchtlich war,uh ^ ^^leich die Gemeinschaft zwischen der Grafschaft Roussillon und dem Ha-0 Stad/A^^och/u ward. Diese Vortheile bewegten den Prinzen zur Belagerungj'ch die zwischen Collioure und Perpignan. Nach tapferer Gegenwehr ergaben

^ Crokw/, und erhielten freyen Abzug nach Fuente-Rabia. Londe' würde sei- Am -6 Zu»,^ttal 1"^' weiter fortgesetzt haben, wenn er nicht einen Theil seiner Truppen dema Motte vor Tarragona hätte schicken müssen. Zu Anfang des Oktobers

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