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29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.
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diesk ^ der Günstling gegen den Minister ausstieß: aber, wenn jener darauf antrug,einen" ^^uschaffen, so äusserte sich auf einmahl an dem König, der den Kardinal als^ar Entbehrlichen Mann betrachtete, ein Kaltsinn, der Lmqmarn unerträglichInlett ihm, als wenn sich dieser Prinz nie entschließen könne, ein solches Opferschwp und daß er nicht einmahl fähig sey, dem Kardinal zu widersprechen, ge-c>lö b^"n sich völlig von ihm los zu machen. Er ward vollends davon überzeugt,^ König eines Tags sagte, er möchte sich in Ansehung des Kardinals in Achtsej,, ^"^weil ^ sich seiner nicht annehmen könne, wenn jener sich einmahl öffentlich füröu>n, Offenbaren Feind erklären würde. Linqmars glaubte demnach andere MittelUntergang seines Widersachers aufsrichen zu müssen,fv^. . ^onrrailles, sein Vertrauter, riech ihm, feinen Feind durch Meuchelmord, lssn, und Linqmars hatte am französischen Hof eine viel zn leichtsinnigev^./'"chre gelernt, als daß er vor diesem Rath hatte erschrecken sollen: aber er wollte3ivasichern Ort zur Zuflucht vor der Strafe und eine mächtige Partey haben.8ebra>-k 0 er schon den Herzog von Orleans durch grosse Versprechen auf seine Seitebinden vorgeschlagen, sich mit dem Herzog von Bouillon genauer zu ver-
r,jg " ? nach Sedan zu entweichen und seine Klagen gegen den Kardinal bey dem Kö-^>Na "bringen, die er dann kräftig zu unterstützen versprach; ferner, eine Unterhand-U'U Spanien wegen Geld und Truppen anzufangen, und dann mit gewaffneterdie"? Frankreich einzubrechen. Allein, Gasto war der Mann nicht, auf den man
sich "^"rn konnte, und man mußte sich nothwendig des Herzogs von Bouillon ver-Tapferkeit besaß und auf allen Fall Sedan zur Zuflucht für die Misver-
vvyA hergeben konnte. Einqmars wollte, wie schon erinnert worden, den Herrn
Cardin ^^'ZU brauchen, dem man deswegen die verschiedenen Anschläge gegen denElysff " eröffnen mußte. So bald er aber vom Ermorden etwas hörte, gerieth er AnBG.v", "Nd erklärte sich, daß er einen Abscheu dawider hätte, und keinen Schritt zursilier eines solchen Unternehmens thun würde. Inzwischen ließ er sich doch zuNach Ahndung an den Herzog brauchen, den Linqmars bitten ließ, je eher je lieberNoch zu kommen, weil er mit ihm von wichtigen Dingen zu sprechen hatte, eheer e"^rfme Reise des Königs vollzogen würde. Der Herzog kam l auch , näch-tig z König schriftlichen Befehl dazu erlangt hatte. Ehe er sich noch zum Kö-bff ^ Kardinal begeben, hielt Linqmars eine Unterredung mit ihm, worinn er ihmdien ^hwendigkeit Unterhandlung mit dem Herzog von (Orleans und mit Spa-d«n nullte, um Geld und eine Armee zu bekommen, die im Stande waren, Se-stan^^ken und ein Haupttreffen zu wagen, ohne welches man diese Stadt gegen dieden. K/kn Armeen inChampagne,Picardie und Artois nicht würde vertheidigen kön-Ldstraa-»*" - te Zugleich, daß ihm der König die Anführung der Armee in Italieny-f- ^flede, und rreth ihm, diesen Antrag abzulehnen, weil es für jeden andern Feld-ddchzüsoa ^«ch seyn müsse, dem Grafen von Harcourr nach so rühmlichen Thaten^e , und weil man leicht dessen Nachfolger das, was nur Mangel des Glücksleiten k ^"Verbrechen anrechnen könnte. DerHerzog stellte dem Liebling alle Schwie-bedenk , die mit diesen 2lnschlägen verknüpft waren, und versprach, sich darüber-vlahe Schmeichelhaft für ihn war es allerdings, daß ihm der König ein halbessi) dem Treffen bey Sedan die Anführung eines seiner Heere anvertrauen wollte,
und
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