29. Buch. Ludwig der Dreizehnte.
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hatte, und es auch gerichtlich auszusagen versprach. Laubavdemont 1642rs ,s» ^ Gegenwart ein Protokoll auf von allem, was er bekannt hatte, und ließress "verschreiben, damit er ihn im Nothfall überweisen könnte. Da nun der Pro-breik 'g eingerichtet war, so verlangte der Gencralprokurator, daß Tmqmars des Ver-kun ber beleidigten Majestät schuldig und überwiesen erklärt, und vor der Hinrich-^ Folter gelegt werden sollte, damit er seine Mitschuldigen offenbaren möchte;bon "Väschen der Urtheilsspruch über den Herzog von Bouillon und den Herrn^Hou sollte aufgeschoben werden.
Und übergehen die zu unserm Zweck undienlichen Formalitäten des Processes,
0 Melden nur, was am irren September, der zur Hinrichtung der Herrn von Tmq- Am r r Sepk.re« und von Thou bestimmt war, geschehen ist. Laubardemont trug ihren Pro-Ausscheidung vor, und suchte vornemlich folgende Säße zu erweisen: 1) DieFor Herzogs von Grleans ist ohne Konfrontation nach ihrer gegenwärtigen^ gültig und rechtsbeständig. 2) Es ist ein strafbares Verbrechen, wenn man/Verschwörung wider den Staat weiß, und sie nicht offenbaret: aber noch weitbin ist es, wenn man selbst zur Verschwörung geholfen hat. 3) Die Nachstel-le ^u wider einen Minister, der dem Fürsten ersprießliche Dienste leistet, sind ein eben^grosses Verbrechen, als wenn sie gegen die Person des Fürsten selbst gerichtet wären.
A dem Verbrechen der beleidigten Majestät können starcke Vermuthungen einenErweis abgeben. Ohne Zweifel würde es ihm schwer geworden seyn, die beyden letzten^atze ausser allen Widerspruch zusetzen, und es wäre unverantwortlich gewesen, aussaa "Gründen dem Herrn von Thou das leben zu nehmen, wenn nicht Cinqmars Aus?
Men eigene Geständniß des Herrn von Thou diesen Beweisen zu Hülfe gekom-ber^^E'^Euer wurde zuerst am gedachten Tage in die Gerichtsstube geführt, um auf"baßk verhört zu werden. Da er immer noch hoffte, sein leben durch ein Ge-le - Er derjenigen Punkte, die man von ihm wissen wollte, zu erkaufen; so erzähl-ben llmstande der Verschwörung, nebst der Art, wie er mit den beyden Herzogen.Ausschluß gefaßthabe, mit Spanien in Unterhandlung zu treten. Als ihn der Kauz-^kragte, ob der Herr von Thou von der Verbindung der Herzoge von Orleaiis undduillon Nachricht gehabt? ob er sie schon seit ihren ersten Konferenzen gewust? underfahren hätte, daß Foritrarlles nach Spanien reisen sollte? so antwortete er,hätte alles gewußt, was zwischen den Herzogen von Vrleans und Bouillon-gegangen, und er habe von dem Vertrag, den sie mit Spanien machen wollten, undder Reise des Foutrailles Nachricht gehabt; ja, es wäre ihm auch der gefaßte^"llchluß und die Art seiner Vollziehung vollkommen bekannt gewesen: doch hätte er esgemisbilligt und dem Fomrailles Vorwürfe deswegen gemacht. Er wurdeSem« ob er den Herrn von Thou zu der Zeit, da er mit ihm bey der Vela-
rs . ? von Perpignan war, nicht öfters als seinen Vertrauten zu Rath gezogen? undUm seine wider den Kardinal gefaßten Entschlüsse und sein Bemühen, /ihn
hätt»? Mlnisterstelle zu bringen, entdeckt, und ob nicht Thou sein Vorhaben gebilligtdian ^ antwortete auf beydes Ja. Dadurch hatte er schon so viel gesagt, als1 ur nöthig hielt, um den Herrn von Thou auf die Blutbühne zu bringen.
^il der Kanzler dem Kardinal versprochen hatte, daß der Proceß noch anleiben Tag geendigt werden sollte, so wurde Thou ohne Verzug mit Lmqmarer
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