Band 
Neun und dreyssigster Theil.
Seite
561
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zo. Buch. Ludwig der Vierzehnte. Z6t

Paris die katholische Religion annahm. Das Bündniß mit Dänncmark wurde gleich-falls erweitert und dieser Krone der Beytritt zu dem rheinischen Bund angeboten a).

Indem Ludwig von aussen seine Macht zu befestigen suchte, brauchte er >; neue Her-"Uch mitten im Königreich Mittel, die auf die Vergröfferung derselben abzielten. Ex zogen.Paus.pachte vierzehn neue Herzoge und Pairs, nicht allein, um durch diese Ehre die Dienste Am i; Der.er vornehmsten Herren im Königreich zu belohnen, sondern auch um sich die Grossenes Reichs zu versichern und sie zur weitem Einschränkung der Parlamente lind desT^lkö zu brauchen; übrigens hatte der Wille des Fürsten an dieser Standeserhöhung"'ehr Theil, als das Verdienst. Folgenden Herren wiederfuhr diese Ehre: Heinrichdir Bourbon, ehemals Bischoff von Metz, ein natürlicher Sohn Heinrichs deshoffen und der schönen,Gabriele; Aarl de la Porte, Marschall vonlaMeilleraye;

^ Marschall von Etrees; der Marschall Anton von Gramem; der MarschallNikolaus deNerrville von Villeroi; Armand de la Porte, Mazarm genannt,oerbefehlshaber der Artillerie; Rochechouarr, Marquis von Mortemar; 2 (arl^ Blanchefork, Marquis von Lrequi, Gesandter zu Rom (Lrequi hieß er we-^ seiner Vermahlung mit der Nichte des Kardinals von Crequi, Bischoffs von Ami-Franz von Beauvilllers, Gras von St. Aignan (dessen Verdienste darum.(standen, daß er den leidenschaften seines Königs auf eine ausnehmend gefällige Artlohnte); hex Graf von Foix; dü plessts Angler von Liancourt; porier GrafTremes' Annas von Noailles; du Lambour, Marquis von Loasilin;kam in der Folge noch der Marquis von Montanster. Alle, Noatlles, St.

- 8»an und Montanster ausgenommen - ^ -

Der Herzog von Navaüles hatte allch eines, das alter war, als die übrigen,ard aber dennoch jetzt von der Bestätigung ausgeschlossen, ob er gleich diese Ehre ver-such verdient hatte. Daran war aber blos die Tugend und Herzhaftigkeit seiner Ge-mahlin Schuld, die sich als Staatsdame der Königin, den Buhlereyen des Königs mitw Hofdamen der Königin widersetzt hatte. Sie wurde sogar bald hernach mit ihremGemahl vom Hofe verwiesen und beyden ihre Bedienungen genommen b).

Indem Ludwig mit seinen Hofleuten den Vergnügungen und Wollüsten 1664"^chhicng, arbeitete Lolbert unaufhörlich an Erfindung neuer Mittel, Geldsummen ColbertsZuzutreiben, die der ehrgeitzigen und verschwenderischen Neigung seines Königs zu stak-Bemühungen^ kommen möchten. Nachdem er die Finanzen gut eingerichtet hatte, wendete er sein die Auf-A'genrnerk vorzüglich auf die Beförderung der Handlung und Schiffahrt, weil er sichErzeugt hatte, daß ohne Handlung kein Staat vollkommen blühen und stark werden »«d Manu-um sie gegen die afrikanischen Seeräuber zu schützen, schien ihm der Besitz eines faktm-eü.^tzes an den Küsten der Barbarey nöthig zu seyn. Zu dem Ende beschloß man, sich Mi-l,mge-

der "er Versuchauf Gigeri,

«voir paar plaire snx perionnes n gui I'onelkXlou-nis sw. Wer so gestirnt war, das heißr,wer nicht schmeicheln konnte, kam vor LudwigsEhrsucht nicht empor; selbst seine Beichtvater,durch die alle Pfründen vergeben wurden, mußtensich zur Schmeichele») bequemen.) Vergl-ttt«"«»^» e1 '. z. j,. uz lq. 129 sq. Schlegel Th. 9. E.z;r.

. hatten ihre Patente schon feit Mazacins

2 - p. 449- 45i- 47°-

p 120- I2s.

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P ^ p. 146 lqq. ü'r A 4 orrev/Fs

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ttg ll- (Er sagt hier selbst: ll'si ets tonte muUitz ^ort meLdunt courtilun, et rnon Ini-(r alles inflexible n'u jamais pa s'uecorn-"er L toutes les comylulllwLes gn'il ümt

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