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Erste Ode.
O Carl! Dieß Wunder ist dir eigen,
Dir kämpft auch Rußlands Käyserin.
Wie eifrig war sie dir die Freundschaft zu bezeigen?
Als wär dein Siegen ihr Gewinn.
Ihr tapfres Volk eilt dich zu schützen,
Sie schickt ihr Heer, bloß dir zu gut, so weit;
Seht der Sarmaten Thron zuerst in Sicherheit,
Dann muß ihr Stahl auf Frankreich blitzen.
Zwo Annen haben nun der Deutschen Schutz geheißen;Erst Engellands, dann die aus Neusten.
Und so erfüllt sich nach Verlangen,
Mein Käyser, deiner Weisheit Schluß;
Nunmehr ist Gallien dir alles eingegangen,
Was künftig Deutschland retten muß.
Dein Erbfolgsrecht Wird feste stehen,
Dein Oesterreich bleibt ewig »«getrennt.
Nun Hymens Fackel auch der theuren Erbin brennt,
So kan dein Haus nicht untergehen:
Ja den gepriesnen Held, dem du sie wirst vermählen,Wird Deutschland einst zum Haupte wählen.
AHas kan doch dem Vergnügen gleichen,
D Wien, darein dich Carl versetzt!
Wo sieht Europa wohl, in allen seinen Reichen,
Sn Volk, das sich wie du ergeht?
Wan bebt noch vor Bellonens Klingen,
Wan zittert noch vor der Karthaunen Knall;
^ie Trommeln schmettern noch, wie der TrompetenSchall:Nur du hörst Hochzeitlieder singen.
^ein Haupt undVater,Carl,kanKrieg undFrieden machen,vertreibt die Furcht, und lehrt dich lachen.
' A ? Ja,