Dritte Ode. , 21
Ein ander preise noch den ZugDurch unsers Welttheils beste Staaten,
Der dir, wie meistentheils der jungen Adler Flug,
Schon als ein Meisterstück gerathen.
Da mag Madrit und Lissabon,
Nebst Herkuls alten Wunderseulen,
Ja London, Rom und Wien so Nuß als Lust ertheilen,
Da trage Ruhm und Preis davon:
Bis dir Johann Georg, bey zeitigem Erblassen,
Den leeren ChuksiH hinterlassen.
Ein ander preise dann die Wahl,
Die dich auf Pohlenö Thron gesehet;
Er zeige, wie dabey so vieler Völker ZahlDich ihrer Krone werth geschähet.
Er zeige, wie dein grosser GeistIn Sturm und Wetter stark geblieben;
Durch Weichen und Vernunft den Sieger aufgerieben,Der selbst sein Glück zu Boden reißt.
^ni> wie du, was dabey so mancher hat verbrochen,
Durch Sanftmuth und Geduld gerochen.
Das alles ist zwar wirklich groß;
Doch auch von andern schon geschehen.
^ie sitzt st mancher Prinz dem Glücke selbst im Schooß,^ dem wir noch ein gleiches sehen,mancher erbet Chur und Reich,manchen hat die Wahl getroffen?
^ie mancher Fabius gab Mdurch Geduld und Hoffen,
,, m Feinde mehr als einen Streich?
"d hab^ viele nicht, aus Lust zu fremden Sitten,
^opens Grenzen überschritten?
B z
Mein