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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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Dritte Ode.

D Sachsen! du hast längst gespürt,

Nie hoch dein Ruhm durch ihn gestiegen.AuchDeutschlandsNachbarn sind durch deinenGlanz gerührt,chrd sehn sich allgemach besiegen. ^

Der Sitten Art weicht Frankreich nicht;

Kunst ist Welschland oft bestricken-

Wissenschaft beschämt dein Volk fast gar die Britten,Durch Ordnung, Gründlichkeit und Licht.

^nd was die Bataver für Wih im Handel zeigen,

Das ist in Meisten Leipzig eigen.

ÄAohlan, entrichte deine Schuld,

^nd preise deines Vaters Thaten.

Verehre demuthsvoll des weisen Schicksals Huld,

Die dir durch diesen Held gerathen.

^>eh nur zurück auf jene Zeit,

er das Churschwerdt erst bekommen:

^nd sprich, wie sehr indeß dein Glücke zugenommen,

^ie dir die Wohlfahrt zugeschneyt.

^o war doch wohl ein Fürst, in allen neuern Reichen,'Nit deinem Haupte zu vergleichen?

Du hast der Glieder theuren Rest '

?^k>natien nicht miszugönnen:

das Verhängniß ihn die Welt gesegnen läßt,

^rd auch die Asche ruhen können.

Ehältst du doch den grossen Sohn,

^ dem der Vater wieder lebet:

ein Churfürst, dessen Huld dir schon vor Augen schwebet,^lüllt ja den verweysten Thron,r, ^äßt ihn Davids Bild an Tugenden und Kriegen,

^ hat ihn Salomon bestiegen.

B

Apollo