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Dritte Ode.
D Sachsen! du hast längst gespürt,
Nie hoch dein Ruhm durch ihn gestiegen.AuchDeutschlandsNachbarn sind durch deinenGlanz gerührt,chrd sehn sich allgemach besiegen. ^
Der Sitten Art weicht Frankreich nicht;
Kunst ist Welschland oft bestricken-
Wissenschaft beschämt dein Volk fast gar die Britten,Durch Ordnung, Gründlichkeit und Licht.
^nd was die Bataver für Wih im Handel zeigen,
Das ist in Meisten Leipzig eigen.
ÄAohlan, entrichte deine Schuld,
^nd preise deines Vaters Thaten.
Verehre demuthsvoll des weisen Schicksals Huld,
Die dir durch diesen Held gerathen.
^>eh nur zurück auf jene Zeit,
er das Churschwerdt erst bekommen:
^nd sprich, wie sehr indeß dein Glücke zugenommen,
^ie dir die Wohlfahrt zugeschneyt.
^o war doch wohl ein Fürst, in allen neuern Reichen,'Nit deinem Haupte zu vergleichen?
Du hast der Glieder theuren Rest '
?^k>natien nicht miszugönnen:
das Verhängniß ihn die Welt gesegnen läßt,
^rd auch die Asche ruhen können.
Ehältst du doch den grossen Sohn,
^ dem der Vater wieder lebet:
ein Churfürst, dessen Huld dir schon vor Augen schwebet,^lüllt ja den verweysten Thron,r, ^äßt ihn Davids Bild an Tugenden und Kriegen,
^ hat ihn Salomon bestiegen.
B
Apollo