Zwölfte Ode. 5Z
Aoch dir ward auch dein Herz entführt,
^ Herr! als Amor dich gefangen;
-Hvsevha hatte dich gerührt,
Kayserstammes Schmuck, dein einziges Verlangen,zogst nach Sachsen zw»r zurück;
^vch drehre sich dein kluger Blick
^och stets nach Oesterreichs und Wiens verlaßnen Gränzen.
kehrt sich jener Wunderstein^ach des entfernten Nordsterns Schein;beseht er sieht ihn nicht bey Hellem Tage glänzen.
^hr Musen, denenJichts entfällt,auch vor grauer Zeit geschehen:sagt, wie froh war unser Held,
^ seine Liebe drauf den Wunsch erfüllt gesehen?"^schreibt mir doch Josephens Pracht,
."d lehrt mich, was ihr Herz gedacht,
^ Friedrich August sie in Dreßden aufgenommen;
^ sie aus Gasten, Volk und Stadt,
Ug Burg und Hof geschloffen hat,
^ sey in Dreßden fast zum Kayserthron gekommen.
^ ^o war das grosse Band nun fest, *
- 2^2 Sachsenland und Wien verbunden;
. keine Zett veralten läßt,
^ das noch unverrückk des Himmels Huld empfunden.
» Manchen Segen keuscher Brunstdir des Schicksals höchste Gunst,
^ ^mem Ehbett, Herr, nach Herzenswunsch verliehen!
iho grünt die Hoffnung schön:
^ kan dein Stamm denn untergehn,
!v viel Zweige schon vor deinen Augen blühen!
D z Wir