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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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53
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Zwölfte Ode. 5Z

Aoch dir ward auch dein Herz entführt,

^ Herr! als Amor dich gefangen;

-Hvsevha hatte dich gerührt,

Kayserstammes Schmuck, dein einziges Verlangen,zogst nach Sachsen zw»r zurück;

^vch drehre sich dein kluger Blick

^och stets nach Oesterreichs und Wiens verlaßnen Gränzen.

kehrt sich jener Wunderstein^ach des entfernten Nordsterns Schein;beseht er sieht ihn nicht bey Hellem Tage glänzen.

^hr Musen, denenJichts entfällt,auch vor grauer Zeit geschehen:sagt, wie froh war unser Held,

^ seine Liebe drauf den Wunsch erfüllt gesehen?"^schreibt mir doch Josephens Pracht,

."d lehrt mich, was ihr Herz gedacht,

^ Friedrich August sie in Dreßden aufgenommen;

^ sie aus Gasten, Volk und Stadt,

Ug Burg und Hof geschloffen hat,

^ sey in Dreßden fast zum Kayserthron gekommen.

^ ^o war das grosse Band nun fest, *

- 2^2 Sachsenland und Wien verbunden;

. keine Zett veralten läßt,

^ das noch unverrückk des Himmels Huld empfunden.

» Manchen Segen keuscher Brunstdir des Schicksals höchste Gunst,

^ ^mem Ehbett, Herr, nach Herzenswunsch verliehen!

iho grünt die Hoffnung schön:

^ kan dein Stamm denn untergehn,

!v viel Zweige schon vor deinen Augen blühen!

D z Wir