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Der Öden erstes Buch.
Du, Herr, besiegest als ein Held,
Den eignen Schmerz, wie sonst die Feinde:So sehr der Krimmer dich entstellt,
So zärtlich liebst du Land und Freunde.
Du bist auch in der Trauer groß,
Verschmerzest diesen Hsrzenöstoß,
Und stehst vor Friedrich Augusts Heeren;Vergissest dein und deiner Lust,
Um uns, mit großmuthsvoller Brust,
Des Vaterlandes Dienst zu lehren.
Aoch neulich sah der WeichselstrandDich, theurer Herzog, in dem Waffen;
Da dämpftest du den Wiederstand,
Und wußtest Sachsen Recht zu schaffen.
So tapfer Rußlands Heer auch war,
So schwerlich hätte doch die SchaarDie feste Weichselstadt bezwungen:
Wenn du, o Prinz! und Sachsens MachtDen Feind nicht in die Flucht gebracht,
Ihm nicht die Schwerster abgedrungen.
Du kömmst mit Sieg gekrönt zurück,
Der Ruhm folgt dir auf allen Seiten:
Ganz Sachsen wünscht dir freudigst Glück,
Du eilst, noch ferner so zu streiten.
Doch lenkt die Sorgfalt für das LandDich auf ein neues Ehebaird:
Und o wie wohl ist es gelungen!
O Gotha, wie beglückt bist du!
Ganz Altenburg wünscht Glück dazu,
Und hat es schon vergnügt besungen. ^