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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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Siebenzehnde Ode.

Ä)ie sonst durch Sonnenschein und Regen,angebrochner Frühlingszeit,

Gärten Pest, die ganz erstarrt gelegen,schnöde Raupenbrut gedeiht;

^>e kriecht aus ihrem engen Neste,

^ d breitet sich durch Laub und Aeste,

, jedes Blatt, auf alle Knospen aus,

^d kehrt, durch ihr verwegnes Wüten,

Schmuck der hoffnungsvollen Blüthen,

^ Stengel, Zweig und Stamm in Abscheu, Wust u. Graus.

Eo wuchs auch die beschorne Schaar, Er kaum entstandnen Losoliter,stH darauf, so bald sie zeitig war,

^r Königreiche Mark und Güter.

.?Eopa wird ihr Unterthan;h Heer, das niemand zählen kan,

^Eschwert den Kreis der überschwemmten Erden,^nmehr ist weder Hüls noch Rath!y? haßt und scheut sie Fürst und Staat,

^'Elvohl, es ist zu spät davon befreyt zu werden.

h. euch! ihr armen Protestanten,euch! denn die Gefahr ist groß.

Mt Haab und Gut, gleich Mördern und Verbannten;H ^ 'ücht, so kehrt in Babels Schooß.

^ Euch jst jhre Wuth erhitzet,

K kückerfülltes Auge blitzet,

^ drohen euch mit Flammen, Strick und Stahl;

« Er Untergang ist euch geschworen;

^ steht umsonst, ihr seyd verlohren!

donnert schon irr Rom des BannsS Wetterstral.

Nein