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Der Oden erstes Buch.
Nein! Zion soll und wird besteh»,
So lange Mond und Sonne scheinen.
Doch Babels Macht muß endlich untergehn;
Und sollten alle Mönche weinen.
Lucern droht ihm den neuen Fall,
Es droht ihm dort in Portugall
Ein weiser Held, der seine Rechte schützet.
Nur frisch gewagt! Das LateranHat seinen Donner weggethan,
So daß kein Bannstral mehr auf Feind und Ketzer blitzt
Dort, wo die Welt im Eise wohnet,
Blüht auch das Evangelium.
Da, wo der Dän und Schweb und Preuße thronet,
In Chur- und Liestand herrscht sein Ruhm.
Ein Theil der Neusten und Sarmaten,
Ein Theil von Stambolö weiten Staaten,
Halb Deutschland, Schweiz und Holland nimmt es an.Pannonier, die Britten, Schotten,
Virginier und Hottentotten,
Sammt Coromandels Volk sind ihm schon zugethan.
D möchte seiner Lehren BlitzDer Lander Ueberrest durchdringen,
Und überall der Völker Aberwitz,
Des Aberglaubens Macht bezwingen!
O müßte noch der Theil der Welt,
Den Mahomet gefesselt hält,
Den hellen Glanz der Wahrheit einst erblicken!
O sollt auch jenes Südenland,
Das kein Columbus noch erfand, ,
Die Tempel durch den Dienst des wahren Gottes schmäh'