Siebenzehnde Ode. -57
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XVII. Ode.
An Herrn Hof- und
Justizrath
Benemannen,
über den Verlust
seines einzigen Sohnes,
weinst, betrübter Benemann?
O dörft ich das von dir nicht sagen!Ja, ja dein Herz ist wund geschlagen,
Daß es den Schmerz nicht bergen kan.
Du weinst? 0 jammervolle Pflicht!.
Du herbes Opfer zarter Liebe!
Dir sehn die Macht der Vatertriebe,
Doch ihre ganze Grösse nicht.
Du weinst, und die gerechten ZährenKan dir die Weisheit selbst nicht wehren.
Aein Sohn erblaßt, dein Sohn fällt hin!Der hoffnungsvolle muntre Knabe,
^on dessen unverhofftem GrabeIch auch entfernt gerühret bin.
^! muß dein einziger Ascan,
Der Spiegel deiner Eigenschaften,dem so viele Gaben hasten,
^0 zeitig auf die Todtenbahn?
^0 jsts 1 Er stirbt, und wirft die Gliederbu früh in kühlen Moder nieder.
Ich