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Der Oden andres Buch.
bleibt sein offnes Angesicht,
Mit den bescheidenfreyen Minen;
Daraus der edle Geist erschienen,
Von dem die Stirn, als Herold, spricht ?
Wo bleibt der hellen Augen Paar,
Die Rosenblüthe vollen Wangen,
Daran ein ungekünstelt PrangenDer schönen Mutter Abriß war?
Das alles ist in wenig StundenGeschwächt, verwelket und verschwunden.
Eebeugter Vater! fasse dich,
Und denk an deiner Großmuth Stärke:
Erwege deines Geistes Werke;
Was gilts, er selber fasset sich!
Du kennst ja längst den Lauf der Welk,
Natur und Ordnung aller Dinge:
Was ist so groß, was so geringe,
Das nicht zuletzt vergeht und fällt?
Hier ist dirs leicht, auf unsre Sachen,
Und auf dich selbst den Schluß zu machen«
Erhebe Sinnen und Gemüth,
Bis in des Himmels blaue Ferne,
Wo, wie du weist, in jedem Sterne,
Ein ganzer Sonnenkörper glüht.
Dreht jeder nicht um seine GlutEin Heer von Welten in die Runde?
Belebt sie nicht zu jeder StundeDer warmen Stralen Silberfluth?
Und gleichwohl hak man wahrgenommen,
Daß mancher Lichtqvell schon verglommen. ^