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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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161
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Siebenzehnde Ode.

Äes Pöbels Schrecken, ein Comek,

Wit seinem ungeheuren Schwänze,

Was jst er, in dem trüben Glänze?

Ein Erdball, der zu Grunde geht!

^! gehn hier ganze Welten ein,

Wenn Frost und Hitze sie verheeret;

^nd werden Sonnen auch verzehret:

Wie kan ihr Bürger ewig seyn?

Wie kan der Mensch, der Wurm auf Erden,^em Untergang entrissen werden?

betrachte ferner See und Land,

^nd merke die verrückten Grenzen:

2>ht steht man da die Schuppen glänzen,

Wo sonst ein fester Atlas stand.

^er Abgrund reibt oft Inseln auf,fteyet Felsen aus dem Rachen,

^ie Stadt und Dörfer öde machen:

Wie ändert sich der Ströme Lauf?

^uch Cedern sinken, samt den Eichen,,wiederholten Donnerstreichen.

^ ÄAas hat des Menschen Witz erdacht,^urch Kunst und Ehrgeiz ausgeführet,

^ stark erbaut, so schön gezieret,

nicht die Zeit den Garaus macht?Babels Mauren sind schon Staub;^3Yptens eingestürzte Seulen>nd Behausung wilder Eulen;

^n, selber ward der Barbarn Raub.

- ^ Rest ist kaum in hohlen Gründen,

^ Schutt und Graus verscharrt zu finden.

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