Siebenzehnde Ode.
^ch weis, du leugnest solches nicht,wohlan! so widme deine ThränenLandes allgemeinem Sehnen,eines treuen Dieners Pflicht.
Wenn Rom den Marius verehrt,da des Sohnes Asche lodert,
Weil ihn die Pflicht aufs Rathhaus federt,
, ch nicht in seinen Aemtern stört;od gleichsam das gemeine Wesen^gleich an Sohnes statt erlesen:
do steh einmal, was deine Kraft,
^ Dämpfung gleicher Trauerkerzennh Ueberwältigung der Schmerzen,
^ Beystand giebt, für Vortheil schafft!Sachsen braucht ja deinen Geist;in Asträens hohem Rathe- ^in Mund, nebst andern, unserm StaatsMittel sichrer Wohlfahrt weist,hier das Vaterland den Leichen,
^ deine Pflicht den Thränen weichen?
^ Äekümmetts dich vielleicht dabey,einst dein Name sich verlieret;i ^ daß der Ruhm, der ihn gezierek,
! E^^em Erben ewig sey?
! ^! denke doch, was hilft es viel,
i einst die Welt die Sylben nennet,^on wan lebend uns gekennet?
H^ist jhr jgh? Ein Gaukelspiel!fühlen wir von dem Vergnügen,
^ ^ wir dereinst im Staube liegen?
L s
r6z
Dein