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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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163
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Siebenzehnde Ode.

^ch weis, du leugnest solches nicht,wohlan! so widme deine ThränenLandes allgemeinem Sehnen,eines treuen Dieners Pflicht.

Wenn Rom den Marius verehrt,da des Sohnes Asche lodert,

Weil ihn die Pflicht aufs Rathhaus federt,

, ch nicht in seinen Aemtern stört;od gleichsam das gemeine Wesen^gleich an Sohnes statt erlesen:

do steh einmal, was deine Kraft,

^ Dämpfung gleicher Trauerkerzennh Ueberwältigung der Schmerzen,

^ Beystand giebt, für Vortheil schafft!Sachsen braucht ja deinen Geist;in Asträens hohem Rathe- ^in Mund, nebst andern, unserm StaatsMittel sichrer Wohlfahrt weist,hier das Vaterland den Leichen,

^ deine Pflicht den Thränen weichen?

^ Äekümmetts dich vielleicht dabey,einst dein Name sich verlieret;i ^ daß der Ruhm, der ihn gezierek,

! E^^em Erben ewig sey?

! ^! denke doch, was hilft es viel,

i einst die Welt die Sylben nennet,^on wan lebend uns gekennet?

H^ist jhr jgh? Ein Gaukelspiel!fühlen wir von dem Vergnügen,

^ ^ wir dereinst im Staube liegen?

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Dein