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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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271
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Funfzehnde Ode.

Aer empfand ich erst die KraftDeiner väterlichen Lehren;konnt ich die Wissenschafterwünschter Freyheit hören,was war es dir für Freude,^enn dein Sohn die Proben wies,im langen Priesterkleidemit Beyfall hören ließ;

via

Die

Mit herzlicherm VergnügenCathedern oft bestiegen.

^ Kallas schmückte kaum das Haar^urch den blauen Hut der Weisen,

^ die deutlichste Gefahr^ befahl, davon zu reisen.

^Mals gab ich deinen Gassen,^igsberg! die gute Nacht:ich kan dich noch nicht hassenich habe stets gedacht,wenn ich kein Leipzig wüßte,

^ dich noch betrauren müßte.

Li gedenk ich an den Gram,

^ sten Aeltern! an die Zähren,

L ^ir, als ich Abschied nahm,

^ den Aufbruch wollten wehren,der wohlgemeynte Segenmir auf jedem Schritt,auf unbekannten Wegen,

^ edle Meissen mit'^'^"n, seit sieben Jahren,seine Kraft erfahren.