Buch 
Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
Entstehung
Seite
273
JPEG-Download
 

Sechzehnde Ode.

XVI. Ode.

An Herrn D. Schön.

i 7; i.

heurer Freund, den in den Rechten- Selbst Astrea Lehrer nennt,

^eni dje Musen Kränze stechten,

^enn sein Geist im Dichten brennt ;

mich doch nur frey gestehen,

, aß dem Klagen mich gerührt,

"d mich selbst zu jenen Höhen,dein Schatz itzt lebt, geführt.

^ein Betrüben, Aechzen, Flehenscheint mir gar nicht ungerecht;

^ylich ist dir Weh geschehen,der Tod dein Wohl geschwächt,parierte ward begraben,

Schönen Schmuck und Preis,

^ dein Herz, an Witz und Gaben,^ zu vergleichen weis.

^ ^o viel Schönheit, so viel Tugend,§viel Lust zur Wissenschaft,

^^d in gar- ^ früher Jugend^kch den Tod dahin gerafft!

regx schon mein Erbarmen;es klingt mir doppelt hart,b sie gar aus deinen Armen,

^her Freund ! gerissen ward.

S

27Z* * *

Sprich,