Buch 
Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
Entstehung
Seite
315
JPEG-Download
 

Sechs und zwanzigste Ode.

Haupt und Fürst! Ach willst du scheiden?^ief des treuen Bürgers Mund:

^achr mir nicht dieß schwere Leidenbillig Herz und Augen wund?

^bster Herzog! kanst du bleiben,

^ <s bleibe länger hier!

^lle Seelen wollen dir

und Treu noch höher treiben.

E^ib, o Vater! kan es seyn!

der Himmel selbst rief: Nein!

9dein! des Herzogs Huld und Güte^uß ein größter Schauplatz sehn.

E°lch ein fürstliches Gemüthe^uß in wettern Schranken stehn.

^eibt ihr doch in seinem Schutze,

^°rgt er doch hinfort zugleich,

5^) entfernt annoch für euch;zu Meißens grösserm Nutze,ich jhm zur Tugendbahn'den schönern Laufkreis an.

^ ^!nd so kamst du, Lust der Deinen!^ dein neuererbtes Land,

dein Anblick Gram und Weinen,und Kummer ausgebannt.v. ^ jauchzte voll Vergnügen,

> ^ brannte für Begier,y?urer Herzog! sich vor dir^ 'E getreuer Brust zu schmiegen,wer weis nicht, was geschah,b das Volk dein Antlitz sah?

Seit