ZZ2 Neunter Gesang.
9sur Schade! daß dein Stamm mit dir zu Gr»^^Daß dein erworbner Ruhm auf keinen Erben fället»Dein Wandel würde sonst zum Muster vorgestellet,Und deinem Sohn zum Sporn um destomehr erhE ^Doch dein Geschlecht verlischt. Dein Wapen wirdzerl^So geht uns abermal ein Schmuck des Landes ab!
Und wer hinführo wird nach dem von Maltitz frag^Den weiset man betrübt an meines Vetters Grab, ^Und spricht: Seht da! dieß Grab verdeckt in seinen^Den allerletzten Zweig von diesem Ritterhause.
^ch weis, Betrübteste! die kind- und schwest^Den schmerzlichen Verlust des Seligsten beklagen, .Die Wunden sind sehr tief, die ihnen Gott geschlaö^'Doch ihre Großmuth selbst erhält und stärket sich-
Sie sind von Heldenart, kein Fall kan sie besiegen iKein Schmerz, so groß er ist, bezwinget IhrenDann spürt ihr frommes Herz an allem ein Verg""^,Was Gottes weiser Rath mit schwachen Mensä)^ ^
So will ich denn, an stakt sie späten Trost zu lehr^Des theuren Maltitz Grab mein Lebenlang verehr"'
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