Dreyzehnder Gesang.
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dächte man dereinst, wenn der gelehrten WeltHeiiren Ludwigs Bild noch ins Gesichte fällt;viel Tugenden, die seinen Namen preisen,
^ . ß Wissenschaft sich in Geschichten weisen:il^ .^chte man von mir, der ich sein Grab gesehn,
^ angst ^ gekannt, bevor sein Fall geschehn;
gemeinem Gram, und jedermanns Betrüben,^ine Muse bloß ganz taub und stumm geblieben?Nein! der Tugend Lob ist wahrer Dichter Pflicht;
^ bedarf dieß Blatt zu seiner Zierde nicht,h>^es Vaters Fleiß, Verstand und vieles Wlssen,
^>>l k ^rselbe sich der Sterblichkeit entrissen.
^ ^berühmter Stamm, kein grosses Gut und BlutSporn dazu, erhitzte seinen Muth:
^lst, sein Eifer selbst erweckte dieß Bestreben,
^dlex Trieb hat ihm den besten Sporn gegeben.
°dle Schlesien, das so viel Söhne zeugt,zieren Geist und Witz sein Ruhm noch täglich steigt,^ ^ipzig längst manch theures Pfand vertrauet,Rückkunft es hernach umsonst geschauet.
^ es oftermals mit reger Eifersucht:
^t die Lindenstadt mir meines Segens Frucht?
^ Mir zurück, was sie von mir empfangen,
^ 3 inskünftige mit eignen Kindern prangen.
^ief es in der That, als Ludwigs edler Ruhm^ Wachsthum kam. Der Züden Alterthum,> seiy^^ Wissenschaft, die Gott im alten BundeH ^ Volke sprach; der grauen Zeiten Kunde;
. .H^ögelehrsamkeit; die Lehre der Vernunft,
^dst immermehr der Weisen grosse Zunft^dll^ gewußt, und nach und nach verbessert;
^ ward Ludwigs Glück in Leipzig stets vergrößert.
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