Vierzehn-er Gesang. z6z
XIV. Gesang.
k> An
^-Ludwig August Schröter,
Kanzler der meißnischen Stiftsregierung zu
Würzen, und Dechant des Obercapitelsdaselbst,
über das Absterben
Seiner Eheliebsten.
I7ZL. den 28 Dec.
Im Namen anderer.
stch die wilde See bey Wind und Wetter rege,^ ^er Wellen graue Fluch ohn Unterlaß bewegt,^?,Ufevn schäumt,.und selbst den Landmann schrecket,^ ^ Felsen Schutz vor ihrer Wuth bedecket:
h^. hier herrscht der Unbestand,
^ ei» Ungestüm dem andern stets die Hand;Fluchen traut, kan nirgend stillstehen,oft, xh xx g^ubt, zerfcherternd rintergehen.
wie dorten sich ein kluger Steuermann> *»>, , " Anker doch ganz fest erhalten kan,
ch der Winde Zorn auf Mast und Segel stürmet,Sports Meer sich noch so gräßlich thürmet:
der Welt ein Christ geruhig seyn,
"" das Eitle gleich auf seine Großmuth ein,
^ nin Herze doch in reicher Tugendfülle°^es Rath vergnügt, und in gelaßner Stille.
Dieß