4 ZL Andre Elegie.
4! 41 4- 4- -I- 4- 4-***>i-**4-*4-4-*-i-4--i- 4- *
II. Elegie.
Bey dem Grabe . -
Herrn Caspar Theodor Fricc»'"'
Pastors zu Hohn im Hollsteimschest.
1727. den 2,0 May.
Im Namen seines Sohns.
zein Vater! ach wie Lief, wie sehr betrübst ^-Du stirbst,oSchmerzenswort! imSomer deinesDein Angesicht erblaßt, die Augen brechen sich, .Die Glieder werden starr und füllen Sarg und D"" ,O längst besorgter Fall! 0 bittrer Schmerzen^"Ich sah dir ja bisher bekümmert gnug entgegen;
Und da du endlich kömmst, so scheint dein harter ^Mich mit dem Vater selbst in Staub und Grab Z" ^ ^Ich weis nicht, wie mir war, als ich das Siegel"^!Ich las und wußte kaum des Schreibens Sinn s"Denn weil fast jedes Wort von Tod und TraurenlSo schien mir unvermerkt Gesicht und Witz zu sth"^,^Kaum ward mir durch einWort dieSchreckenspol' .So lief der Thränenstrom die welken Wangen nie 'Es wallte Blut und Herz in der getreuen Brns,Und vor gerechtem Schmerz erstarrten alle Glled .ti-<Jsts möglich? brach der Mund bey hundertJstS möglich? armer Sohn! du stehst im Wehst"
O unglückseliges und hochbestürztes Haus!
So bist du übermal zum Trauerhause worden?
Neun Jahre sind es kaum, als meiner
Mutter
Ach thränenwerthes Wort! vor deiner Thür gest"
Als sich mein Angesicht vor Traurigkeit ver "^§,1. ,Denn was ich da verlohr, war nirgends mehr vor- pl
>r
>r
^ilhk
Ä!4 t ^