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, 443 Siebende Elegie.
VII. Elegie.
Ueber den frühzeitigen Hintritt
Herr M. Joh.Heinr. KreuschlE
Predigers zu Königsberg.
theurerKreuschner stirbt! ihr Musen! h^ ^klagen! ^
Ihr könnt bey seiner Gruft nicht sonder WehmuthDoch wollt ihr Mir die Fluth aus eurem Brunn verDSo tauch ich meinen Kiel in lauter Thränen ein- ^Mein Lehrer! weisesHaupt! du Schmuck von unserm h>
Ach ungemeiner Mann ! wie schmerzlich ist dein ^Wie zeitlich mußte dich der,Tod der Welt entreißen/ ^Als uns dein Sommer kaum die ersten Früchte 5"Dein grundgelehrter Geist, dein Haßerfülltes Wiß^Dem tugendvoller Sinn, dein redlich deutsches -vfDein hochbegabter Mund, kurz, Kreuschner ist entrm^?'' Wer straft, wer tadelt hier den allergrößten ScvBetrübtes Königsberg! ich weis, du gehst im Leide/
Da deiner Lehrer Preis, der dich bisher vergnügt ^Da deiner Redner Haupt, der frommen HerzenSo früh verlohren geht, so bald im StaubeBetrübter Kneiphof! sprich, hat wohl, seit dem deinDein hochberühmter Thum, auf starken Pfeilern '
Hat wohl dein Predigtstuhl ein prächtiger EpempeDer wahren Rednerkunst mit gröfferm Recht er?Sein unerschöpfter Geist war eine Nectarqvelle, .
Die von der Zunge sich in vollen Strömen goß' ^
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