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452 Achte Elegie.
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VIII. Elegie.
An Herr Georg Schliß
Bürgermeister zu Dirschau.
I.
f.
N.
ohledler, ists nicht so? Poeten sind ProphetDieFrage scheint für dich,meinGönner! leichtj"Und mein erfreuter Kiel hat keine Kunst vonnöthen, ^Du stimmst schon voil dir selbst mit meiner Mey^^,Ganz Dirschau weis es noch, wie Gott vor wenig ^Dich, hochgeschätzter Mann! in seinen Rath g^Ich denke noch daran, wie wir erfreuet waren,
Und wie dein Glück dabey vornemlich mich erge^'Ich zeigte meine Pflicht durch wohlgemeynte Zeilen, .
Darinn ich Lust und Wunsch dir an den TagDu warst auch so geneigt, mir Blicke zu ertheilen.Womit dein Auge sonst manch Herz zu fesselnIch weis nicht, wie mir war, ein Trieb zu prophej^Erfüllte dazumal mein freudenvolles Herz.
Ich wünschte dir zuerst ein tausendfach Gedeihen,
Und schickte manchen Blick und Seufzer HimmelZuletzt erhitzete was Hähers mein Geblüts,
Ein ungewohnter Zug nahm Geist und FederIch schrieb: Mein Gönner wird dereinst, durch GelteIn meiner Vaterstadt ein Bürgermeister sey"'
Das kam nicht ungefehr. Es war schon so versehen, ^Von dem, der unser Glück nach seinem WillenDer alle Dinge macht, die in der Welt geschehen,
Ja solche, die man oft am wenigsten gedenkt.