454 Neunte Elegie. ,
IX. Elegie. .
Ueber das Absterben
Hrn. D.Friedrich Heinrich GE
Advocatens des Oberhofgerichts.
r7Zi.denzDec.
limm hin, erblaßter Graf! der treuen Meh^
lhen, »at'
Nimm hin dieß Klagelied, das deine Gruft erzn^' ^fUnd wenn wir unsern Zweck nicht bey dir selbst er^ .
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Genug, wenn unsre Pflicht ein ThränenopferDieß fordert das Geblüt, es forderts unsre Liebe;
Die Ehrfurcht selber spricht, daß wir esschul^Wer wiederstünde wohl dem dreyfach starken Tr^ ^Der sich mit reger Glut in unsern Seelen stndt'
O Himmel! mußte dann das feste Band zerreijst^-/.'
Das zwischen ihm und uns dein eigner ArM v^l ^
Und sollten wir ihn denn nur darum Bruder h^' ^Daß uns die Wehmuth ißt mit herben Zäh^"
Verwandtschaft! süsses Wort, wenn deine Kn^.
Wenn kein zufrüher Tod den Lebensfaden tren^^^si-
Verwandschaft! herber Ton! wennwir umLeich^^.
Mas KM ! der Schwestern Liebe ^
Da ^ """ Ruhm so naher Andern^"Wa7 ^.n!. uns so unverhofft betrübt: -
DaV/^7^ w-i- khn so zärtlich Bruder nan"^Da d.eses Beywort rmszu Thränen Anlaß