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Neunte Elegie. 45z
er sich nur nichts aus unserm Blut erkohren!dr. träf uns dieser Fall fürwahr nicht halb so hark.
°^ten wir an ihm ein fremdes Haupt verkehren!
^0 würd uns durch sein Grab nur halb so viel verscharrtHerwegen wir auch seiner Freundschaft Proben,
^ ^^krachten wir den Trieb, womit er uns geliebt:
^ibt sein seltner Ruhm vor Tausenden erhoben,
° bleibt auch unsre Brust gedoppelt stark betrübtMancher Blutsfreund lacht bey seiner Freunde Jammer;
leugnet durch die That die Wirkung der Natur?fließt man solche nun in ihre Todtenkammer:
sieht nran nirgendwo der Thränen mindste Spur.seufzen um ein Haupt, das uns mit VatersinnenHerzen zugethan und stets gewogen war.
^ suchten wir sein Herz stets besser zu gewinnen,
^ theils both er selber uns stets neue Proben dar.
Umgang war beliebt, sein Scherz und Ernst erlesen,h^^n Herz voll Redlichkeit, die Lippen voller Treu:
^urz, sijn ganzes Thun und ungemeines Wesenund gerecht und von Verstellung frey.bleibet sein Verdienst, warum wir ihn verehren?
> Die echte Gottesfurcht und Rechtögelehrsamkeit,.^leißches Nächsten Wohl durch Rath ».That zu mehren,^.^was für Tugenden er sonsten sich geweiht.
stellen, wo das Recht in unserm Leipzig wohnet,
!^hr Häustr, wo das Schwerdt der strengen Themis blitzt,wan die Bosheit straft, wo man die Tugend lohnet;wißt, wie oft sein Mund der Unschuld Haupt beschützt.
ustre nur der Neid auf redliche Juristen,
doch Asträens Volk, der Städte Seulen sind:^Mau mit Grund verwirft, trifft schnöde Rabulisten,^gleichen Unkraut sich in allen Ständen stndt.
Ff 4
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