Vierzehnte Elegie. 467
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XIV. Elegie.
Beydem
Hoyer- und Biemarinischen
Hochzeitfeste in Königsberg.
» 735 . im Jan.
Lasern du mich noch kennst,hochwerthe Jungfer Muhme!Seit dem eilf Jahre mich von Königsberg getrennt;^rn mein Name dir im Tadel oder Ruhme,k ^eir dem mich Meisten nährt, zuweilen ist genennk:
dimm dieß frohe Blatt von deines Oheims Händen,u Der dich in Leipzig ehrt, Mit holden Blicken an;
" glaube, daß man sich zwar in die Fremde wenden,
H jedoch sein Vaterland nicht ganz vergessen kan.
^in, es wacht ein Trieb in Adern und Geblüthe,h Der uns die Heimat nicht so gar verbannen läßt:Wenigsten hab ich ein so verstockt Gemüthe,
^ Daß Königsberg mir nicht oft Seufzer ausgepreßt.
"^Seufzern schreib ich hier; doch wirkte sie kein Leiden;h ^ nein, die Sehnsucht nur, nach Kindern deiner Art:
" 7 EY mir Sachsen oft, auch mitten in den Freuden,^.Daran mirs nie gebrach, zu einer Wüsten ward.
^Äahre hatten mich am Pregelstrom gesehen,
^lls f ^lbertme mich an Kräften reich gemacht:
fchnell und unverhofft der strenge Riß geschehen,tz mich um alles das, was mich vergnügt, gebracht.Avisier, Aeltern, Lust und Hoffnung gieng verlohren;manch verwandtes Haus ward mir zugleich geraubt!
Gg r Bey