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463 Vierzehnte Elegie.
Bey vielen, die ich mir zum Scherz und Ernst erkoht^Ward mir, wie hart es fiel, kein Abschiedskuß erlaubWie traurig fuhr ich doch durch die beliebten Gassen,
Die ich, der Ahndung nach, zum letztenmal sah!
Und suchte sich mein Geist gleich mit Vernunft zu fas!^'So waren mir doch oft die heißen Thränen nah.Auch Biemanns theures Haus war in der Zahl zu find^Auf dessen Schwellen man mir kläglich nachgesehn' >Denn niemand konnte noch des Schicksals Schluß ergrü"Ob durch die Trennung mir wohl oder weh gescheheIch dachte tausendmal an die vergnügten Stunden,
Die mir, belobte Braut! dein edles Haus geschenkt,Bey dem ich mehrentheils den besten Schutz gefunden/Wenn mein Vertrauen sich zu seiner Huld gelenkt.Und was für Tätigkeit hab ich von der erfahren,
Die dich, du schönes Kind! als ihre Tochter liebt:Die kluge Taßmannin, die dir in frühen JahrenDen besten Bräutigam zum Eigenthums giebt.
Ich ehre sie dafür, und werd es nie vergessen;
Es ziert sie Redlichkeit, und Tugend und VerstandWer dieses lesen wird, kan leicht daraus ermessen,
Daß ich in Meissen noch dergleichen Haus nicht sa"'Allein, wen wundert das? Sieht nicht an jedem ^tteEin jeder nur auf sich und seines Hauses Flor?
Wo es an Golde fehlt, da finden güldne Worte,
Und spräch ein Engel sie, kein aufgeschloßnesDieTugend dringt zwar durch,doch erst nach langemS..Das Wissen hebet zwar, doch nur durch sauren 0
Jedoch, es ist vorbey! Was hat es zu bedeuten?
EinKranz steht doppelt schön aufArbeit,MühWohl dem! der seinen Schatz im Kopse bey fich ^Der Tugend eifrig dient, wenn er das Laster