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Erstes Schreiben 475
was war zu thun? Dein Haar ist längst beschneyt'^ hohes Alter wächst, und reifet mit der Zeit,
Möchte mir vielleicht inskünfkige verwehren,
" ^Muthsvollen Blick auf deinen Glanz zu kehren.
^ ^zulange harrt, versäumt zuletzt die Pflicht:
^ wagte sich dein Knecht (mein Herzog, zürne nicht!f andre thun es ja, die nicht viel besser singen)
^>ed, so hart es klingt, vor dein Gehör zubringen.
Hz °ch/ allzuviel gewagt! es reut mich übermal,
^ dringt mein kühner Fuß in deinen Hochzeitsaal?
^nstres Auge starrt, wo tausend Fackeln brennen,
^ an vor Glanz und Licht und Schimmer nichts erkennen.
Steift mein heisrer Mund, der dich kaum nennen kan,h^vb, das rechte Werk der größten Dichter, an?
^ ^an mein matter Arm die stumpfe Feder schärfen,
^ Anmuth seltne Pracht, o Fürstinn! zu entwerfen,^ach itzund die Spur des Wesens blicken läßt,
^ dich vor langer Zeit, am ersten Hochzeitfest,
Göttinn hat gemacht. Wie könnt ich wohl des Helden,^ Rossen Fürstensohns erworbnen Ruhm vermelden;^f>^h^/ in dem der Geist des tapfern Vaters sitzt,^ Mein König selbst mit Gnadenstralen blitzt.
^^ris mein blöder Blick mit unverwandten Sinnen,
^ Harnengleiche ^icht erlauchter Prinzeßinnen^ ^ahem attzufthn? Nein, nein! das ist zu schwer,^^hwe wohl mein Geist dergleichen Kräfte her?
H ^"r! verzeihe mir, ich habe mich vergangen,
^ mich niemals mehr ein gleiches unterfangen.*Ezuschweres Lob ersetzt dieß Wunschgedicht:
^. ^Nne noch das Band der festen Ehe »licht,
^während Glück müß Hollsteins Haus vergnügen!mehr darf ich nicht zu diesen Zeilen fügen.
II. Schrei-