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Andres Schreiben. 477
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* ^ "u>ß mich vor mir selbst und meinen Versen schämen;
H ^ ^ag ich auch den Kiel nicht in die Hände nehmen.^ steht ja mit Verdruß, daß Sqvenz, der Sylbenheld,Pallas ihrer Schaar die Kränze zugestellt,
§tk des Pegasus sich auf ein Maulthier schwinget,h ?enn mit aller Kraft gezwungne Lieder singet.
kömmt mancher Vers, wo alles mager sieht,
^ ^ker Aberwitz die Blätter überzieht;
^ ^verständlich Zeug die leeren Zeilen füllet;
' Mönche Redensart von falscher Hoheit schwillst;kein einzig Wort sich recht zur Sache schickt;
^ ^an den deutschen Rock mit welschen Lumpen flickt;die Reime selbst nicht auf einander treffen,
'^ß auch Kinder oft den dummen Dichter äffen.
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ich»
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Exempel hat mich so verzagt gemacht,bisher gesäumt. Ich habe mich bedacht,
,Ne Finger auch, bey deinen Freudentagen,
^°3end würden seyn, ein reines Lied zu schlagen.^!^ch: Wo dein Gesang nicht recht gelingen will:
^2 .' 3 e, mattes Rohr ! so schweige lieber still!
^ /ühr, was hilft es dir, von fremdem Ruhme dichten,Freundes Glück ein Liebeswerk verrichten :^»s .^der harte Reim, den deine Kunst erzwingt,
Meisters Schimpf ein wahres Zeugniß singt?o^und darf immerhin mit neuen Würden prangen;j ^"3 Mein Antlitz nicht vor Scham herunter hangen.
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ich bey mir selbst, und die gestörte Hand!^ztv und Feder weg. Der herrschende Verstand^,^3 für diesesmal die Stärke meiner Triebe,
'3"e Ruhm galt mehr, als meines Freundes Liebe.
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