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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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Siebendes Schreiben.

>1/ haben noch bisher der Tugend nicht gedacht,

^ deine Wissenschaft gedoppelt trefflich macht.

hilft es, Wihund Kunst in seiner Brust verbinden?

^ lasterhafter Geist besteckt sie nur mit Sünden.

^ ^ fromm, wie rein, wie treu dein stiller Wandel ist,>^>vie beliebt du längst in Winklerö Hause bist;

^bvri du oftmals pflegst aufs rühmlichste zu sprechen:

^ alles soll dießmal em kurzes Lob nicht schwächen.

^aum daß dein blöder Arm den neuen Kranz ergreift,^ fchon der Musen Chor mit Freuden überhäuft,

^f Lvbgesänge sinnt. Sie lassen sich schon hören,

Werther! unsern Freund, als ihren Sohn zu ehren.^ selber haben dir dein Seytenfpiel gestimmt;^'"Dichten, welches uns oft Herz und Geister nimmt,

^ ihrer Triebe Werk: Drum könnte dir dein Singen, ,^ tob, so du verdienst, am besten selber bringen.

^ Blatt ist nur ein Brief; kein prächtig Lobgedicht:

klingt es auch so schön, als deine Lieder, nicht.^"ug-Wo bleibt der Wunsch? Man wird ihn sparen können,^ *veist schon, Werthester I daß wir dir Gutes gönnen.

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VIII. Schrei-