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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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Achtes Schreiben.

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VIII. Schreiben.

An seinen Herrn Vater/

zu seinem Geburtstage.

1727. den 7 Sept.

theurer Vater! Pflicht und Eifer feuren mich ißt ^^ peltan, .

Daß ich deinGeburtsfefl heute schweigend nicht entehren^Daß sich meine Dankbarkeit mit gestärkten Trieben regebUnd dir dieß getreue Blatt freudenvoll vor Augen leget.Unsre Trennung, treuster Vater! schwächet meine LiebeHat gleich mein entferntes Auge dein geehrtes Angesicht . ..Schon bis in das vierte Jahr sehnsuchtsvoll entbehren wESo ist doch dein werthes Bild nicht aus meiner Bru!^

rissen. ^

Stündlich stellt sich in Gedanke dein Gesicht,dein graues-^.Und des wohlgewachönen Körpers ehrenwertheöAnfeh"^Stündlich siehet dich mein Geist in dem langen Priester^Und ergehet sich an dir mit der allerzärtsten Freude.

O wie wallte mir das Herze,wenn ich oft die Post empfle"^

Daß es dir «.deinem Hause glücklich und nach WunscheDaß dein hochgeschäßkesHaupt,bey des schwereAmtesE"JnGesundheit,Kraft und Heil,mitVergnügcn grauer ^

Und wie sehr war ich bekümmertkwenn mir ein betrübtes ,

Manchen Schmerz, der dich betroffen, wehmuthsvoll bet'

hat;

Wen dich bald ein Zufall traf, der des Leibes Kräfte sch"^Bald ein herber Todesfall,der entweder dein Geschlecht ^

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