! Zehntes Schreiben. 507
i ^ du ihm zeigen wirst, was an den holden Linden? dinüthex deiner Art für edle Nahrung finden?
> ^ur Jammer! daß die Gruft, die deinen Vater deckt,^ ^ heute bey der Lust nur Traurigkeit erweckt;
daß der werthe Mann nicht noch, bey grauen Haaren,^ Post von seines Sohns erlangtem Glück erfahren,b? wünschte dich zu sehn: Allein des Himmels Schluß,
^ dem ein Sterblicher mit Ehrfurcht beben muß,
^ ^ anders abgefaßt. Gott rief ihn von der Erden,ließ jhn selbst ein Glied im Engelchore werden.
- l> erbest seinen Ruhm an Frömmigkeit und Treu,
. ^ redliche Gemüth, den Haß der Heucheley;
wirst der Vaterstadt hinführo klärlich zeigen,
^ftand und Gottesfurcht sey dir nicht minder eigen.
^ 3ch wünsche Glück dazu, geliebtes Vaterlands^dpsange deinen Sohn mit wohlgesinnter Hand,
^ eift-jg sein Verdienst, dadurch er sich erhoben,dald er wiederkehrt, in Werk und That zu lohen,^^öchx Werthester! inökünftige geschehn,w wenn uns Dacien in seinem Schooß wird sehn,beyde, so wie hier, in dem beglückten Sachsen,
^ Callas uns gesaugt, an Freundschaft könnten wachsen.
XI. Schrei-