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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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507
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! Zehntes Schreiben. 507

i ^ du ihm zeigen wirst, was an den holden Linden? dinüthex deiner Art für edle Nahrung finden?

> ^ur Jammer! daß die Gruft, die deinen Vater deckt,^ ^ heute bey der Lust nur Traurigkeit erweckt;

daß der werthe Mann nicht noch, bey grauen Haaren,^ Post von seines Sohns erlangtem Glück erfahren,b? wünschte dich zu sehn: Allein des Himmels Schluß,

^ dem ein Sterblicher mit Ehrfurcht beben muß,

^ ^ anders abgefaßt. Gott rief ihn von der Erden,ließ jhn selbst ein Glied im Engelchore werden.

- l> erbest seinen Ruhm an Frömmigkeit und Treu,

. ^ redliche Gemüth, den Haß der Heucheley;

wirst der Vaterstadt hinführo klärlich zeigen,

^ftand und Gottesfurcht sey dir nicht minder eigen.

^ 3ch wünsche Glück dazu, geliebtes Vaterlands^dpsange deinen Sohn mit wohlgesinnter Hand,

^ eift-jg sein Verdienst, dadurch er sich erhoben,dald er wiederkehrt, in Werk und That zu lohen,^^öchx Werthester! inökünftige geschehn,w wenn uns Dacien in seinem Schooß wird sehn,beyde, so wie hier, in dem beglückten Sachsen,

^ Callas uns gesaugt, an Freundschaft könnten wachsen.

XI. Schrei-