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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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508
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zoF Eilftes Schreiben

XI. Schreiben.

An Se. Hochreichsgräfl-ExceL.

den

Herrn Grafen von DeW

i 7 2 A.

^raf! den der Vorsicht Schluß mit reifem VorbeikZum Diener dieses Staats und seines Haupts ge«^Und den Verstand und Geist samt andern SeelengabeN'Weit mehr, als Glück und Gunst, empor geschwungen h^Europa kennt dich schon: Denn Frankreich, EngelaN^Und Deutschlands Kaysersitz, dahin man dich versandtDes Vaterlandes Wohl, des Reiches Hell zu mehren,Weis dich und dein Verdienst nicht sattsam zu verehre"'Dein Herzog, den die Welt zu Deutschlands Seulen j"Hat niemals mehr gezeigt, wie klug er Diener wählt, ^Als da er dich ersehn, für Braunschweigs Staat zuIch sage nicht zu viel. Denn wem ist wohl verborgtDaß du, durch dessen Rath er Land und Volk regiert,Der Arm zu nennen bist, der Stab und Ruder führt)Und den, so sehr das Glück dich allgemach erhoben, -Doch deine Neider selbst, gleich andern Bürgern, lobe

Erlauchter! da dich denn so manches Land undGdfthn, geliebt, verehrt, gerühmt, bewundert hat:

So darf wohl kein GeseH der Dichtkunst untersagen, ^Sich durch ein kühnes Blatt an deinen Glanz zu ^

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